BBS-Vertreter abwesend

Stadtelternrat: Grafe weist Kritik zurück

Marje Grafe

Rotenburg - Von Guido Menker. Bei der inzwischen dritten Sitzung des Rotenburger Stadtelternrates haben die Vertreter der Rotenburger Schulen über die Frage abgestimmt, ob sie für oder gegen eine Oberstufe an der IGS plädieren.

Das Ergebnis pro Oberstufe sei einstimmig ausgefallen – bei einer Enthaltung, wie die Vorsitzende Marje Grafe betont. Sie hat sich am Montag noch einmal in dieser Sache zu Wort gemeldet, nachdem die Elternvertreter der Berufsbildenden Schulen (BBS) moniert hatten, zu eben dieser Sitzung nicht eingeladen worden zu sein. 

Marje Grafe, sie ist auch Mitglied der SPD im Rotenburger Stadtrat, erklärt dazu: „Der Stadtelternrat wird alle zwei Jahre neu konstituiert. Hierzu fragt die Stadtverwaltung alle Rotenburger Schulen ab und bittet um Benennung der Vertreter für den Stadtelternrat. Dieser Bitte ist die BBS nicht nachgekommen.“ 

Als nächstes würden dann alle Elternvertreter zur konstituierenden Sitzung eingeladen. Die Schulen, die noch keine Elternvertreter benannt haben, bekämen diese Einladung auch, mit der Bitte um Weiterleitung an die gewählten Vertreter. Grafe: „Auch bei dieser konstituierenden Sitzung glänzten die BBS-Vertreter durch Abwesenheit.“

BBS benennt bis heute keine Vertreter

Das war im Herbst vergangenen Jahres. Bis heute – und das Schuljahr sei fast zu Ende – seien weder bei der Stadt noch beim Stadtelternrat die entsprechenden Vertreter gemeldet worden, noch seien sie „selbst auf einen von uns zugekommen“, so die Vorsitzende weiter. Es sei daher gar nicht möglich gewesen, die entsprechenden Vertreter einzuladen. „Auch die Aussage, man habe nur eine beratende Stimme, ist schlichtweg falsch. Im Stadtelternrat haben alle gewählten Elternvertreter ein Stimmrecht.“

Das bestätigt auch Reinhard Lüdemann, zuständiger Mitarbeiter im städtischen Schulamt. Marje Grafe ergänzt: „Es ist ein schlechter Stil, ein Gremium aus ehrenamtlich Tätigen öffentlich anzugreifen, ohne im Vorfeld überhaupt mal miteinander gesprochen zu haben. Peinlich wird es natürlich, wenn sich herausstellt, dass die Anschuldigungen nicht der Wahrheit entsprechen.“ 

Es stimme sehr traurig, „dass die Eltern der BBS nur ihren eigenen Vorteil im Auge haben, und somit blind für die Möglichkeiten bleiben, die allen Kindern durch die Oberstufe an der IGS geboten werden können“. Die BBS-Vertreter hatten nämlich in ihrer Mitteilung von Ende vergangener Woche klar gemacht, dass sie einer Oberstufe an der IGS Rotenburg nicht zustimmen würden.

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