Gespräche mit Umweltverbänden geplant

PRD Energy sucht direkten Kontakt

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Für die Erkundung werden Vibroseis-Fahrzeuge und Geophone eingesetzt. PRD benötigt nun allerdings die Rechte, um die erforderlichen Flächen betreten zu können.

Rotenburg - „Niemand sollte der Ölindustrie erlauben, sein Grundstück zu betreten und Messpunkte zu errichten“ – mit dieser Bitte hatten sich mehrere Umweltverbände vor gut einer Woche an die Öffentlichkeit gewandt. Hintergrund: Die kanadische Explorations- und Produktionsgesellschaft „PRD Energy“ ist im „Erlaubnisfeld Sittensen“ auf der Suche nach Erdöl. Dafür muss es auch Privatgrundstücke betreten.

Gestern gab das Unternehmen eine neue Pressemitteilung heraus. Demnach sei die von PRD Energy beauftragte Fachfirma Geophysik GGD weiterhin im Landkreis Rotenburg unterwegs, um die Betretungsgenehmigungen bei den jeweiligen Eigentümern und Bewirtschaftern anzufragen. PRD bemühe sich aktuell außerdem um Gespräche mit den Umweltverbänden Nabu, BUND, BSW, Klimabündnis und AG Umwelt und Natur sowie mit den Grünen, heißt es. „Darin möchten wir in konstruktiven Gesprächen die Bedenken und Anregungen der jeweiligen Verbände besprechen und aufnehmen“, schreibt das Unternehmen. Geplant sei ferner ein Tag der offenen Tür: Man werde zeitnah einen Termin bekannt geben.

Roland Meyer, Vorsitzender des Nabu Rotenburg, will nicht an einem solchen Gespräch teilnehmen, weil er keinen Sinn darin sieht: „Dass PRD die Menschen nicht überzeugt, liegt nicht an fehlenden Informationen, sondern an dem Vorhaben selbst.“ Die anderen Verbände stießen zum größten Teil ins gleiche Horn, wie Meyer im Gespräch mit der Rotenburger Kreiszeitung gestern Abend berichtete.

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