Beste Abwehr gegen besten Sturm

Rotenburger SV ohne Klützke in den Hit gegen Lüneburg

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Auch Sebastian Czimmeck (v.) ist nach seinem guten Auftritt in Ottersberg wieder ein Kandidat für die RSV-Viererkette.

Rotenburg - Beste Abwehr contra bester Sturm. Tabellendritter gegen Tabellenführer – kurz: Spitzenspiel im Ahe-Stadion. Und für den Rotenburger SV die Aussicht, den MTV Treubund Lüneburg zu stürzen und selbst an die erste Stelle der Fußball-Landesliga zu rücken. Daran denkt Tim Ebersbach jedoch überhaupt nicht: „Treubund ist für mich die beste Mannschaft, die spielen richtig guten Fußball“, gerät der RSV-Coach ins Schwärmen.

Doch auch sein Team hat bisher eine starke Serie gespielt. Erst drei Tore hat die Defensive in sechs Spielen zugelassen – eine überragende Quote. Wenn da nicht ein Ausrutscher nachdenklich macht. Anfang der Woche ließ sich der RSV in einem Testspiel auf Kunstrasen beim Bremenligisten FC Oberneuland so richtig einen einschenken – 0:7 (0:3)! Gründe? Viel ausprobiert, fehlende Einstellung. „Es gab eine klare Ansage, dass das ein Mal passiert ist – aber nie wieder passieren darf“, bemerkt Ebersbach. 

Zwei Akteure aus der Viererkette müssen ersetzt werden

Hinzu kam, dass sich Karol Karpus (Gehirnerschütterung) und Marcello Muniz (Oberschenkelprobleme) auch noch verletzten – ihr Einsatz gegen Lüneburg ist ausgeschlossen. Definitiv nicht dabei sind auch Außenverteidiger Mathis Wulff (beruflich verhindert) sowie Kapitän und Innenverteidiger Kevin Klützke (Urlaub). „Gleich zwei aus der funktionierenden Viererkette zu ersetzen, das wird schwierig“, weiß auch der sportliche Leiter Andre Schmitz. Vor allem Klützkes Ausfall wirft Fragen auf, wenngleich Ebersbach bereits Oliver Dittmer hierfür im Auge hat: „Er ist ein Thema für die erste Elf. Es gibt aber auch noch einen Plan B.“ Konkreter will der Coach nicht werden.

„Ich könnte mit einem Punkt leben“, meint Schmitz. Die Lüneburger sind schließlich als einziges Team ungeschlagen und haben im Schnitt drei Tore erzielt. Neuzugang Tim Franke, der vom VfV Hildesheim aus der Regionalliga kam, schlug mit zehn Treffern voll ein. Vom Ligakonkurrenten Teutonia Uelzen stieß mit Daniel Maaß ein weiterer gefährlicher Offensivspieler hinzu – er traf wie Steffen Hattendorf bisher vier Mal. Hattendorf rettete Lüneburg am vergangenen Wochenende mit seinem Tor in der Nachspielzeit auch das Remis gegen die SV Drochtersen/Assel II (3:3). „Für mich ist er der beste spielende Sechser der Liga“, findet Ebersbach und will Tobias Kirschke gegen ihn ansetzen. 

maf

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