Geburtstagsfeier des Familienforums 

Verein Simbav erntet Lob und Anerkennung

Die Mitglieder von Simbav haben sich zu ihrem Vereinsgeburtstag einiges einfallen lassen, um Eltern und Kindern einen unterhaltsamen Tag zu bieten. Den Geburtstagsgästen hat es sichtlich gefallen. - Fotos: Goldstein

Rotenburg - Ein Kind stellt das gewohnte Leben auf den Kopf. Das erfahren Eltern spätestens, wenn das erste Kind da ist. Bange Fragen tauchen auf: Was tun, wenn das Neugeborene schreit und schreit? Was hat es denn? Was braucht es bloß? Mache ich etwas verkehrt? Ute Pommerin, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, erklärte in ihrer Geburtstagsrede den Ansatz für die Gründung von Simbav vor zehn Jahren.

Die gute Seele und Vorsitzende von Simbav, Antje Jäger, hat die Zukunft des Vereins fest im Blick.

Während früher in den üblichen Großfamilien den Eltern Ratgeber und Helfer zur Verfügung standen, ist das in der modernen Familie nicht mehr selbstverständlich. Da sei es gut, dass es neben den Kinderbetreuungsangeboten der Kommunen mit Simbav eine niederschwellige Einrichtung gibt, die Ehepaaren, Alleinerziehenden, Großeltern mit kompetentem Rat und Unterstützungsangeboten zur Seite steht oder auch einen Austausch unter jungen Eltern in geeigneten Räumlichkeiten ermöglicht, stellte sie fest. „Leider gibt es Simbav erst seit zehn Jahren. In dieser Zeit haben vor allem Sie, Antje Jäger, ehrenamtlich viel Kraft, Initiative, Beharrlichkeit und Energie in dieses Projekt investiert. Dafür gebührt Ihnen und Ihrem Team großes Lob und Dank“, sprach Pommerin den vielen Geburtstagsgästen aus dem Herzen. 

In die gleiche Kerbe schlug auch Landrat Hermann Luttmann (CDU). Seit 2010 unterstütze der Landkreis Simbav zunächst mit der Projektförderung und beteiligt sich seit 2014 auch an den Personalkosten. „Ich habe eine gute Nachricht. Auch für 2017 sind wieder 85 000 Euro dafür vorgesehen“, hatte Luttmann ein passendes Geschenk für den Verein Simbav parat. 

Verein Simbav feiert Geburtstag

Brigitte Borchers, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, fand ebenso wie Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber (SPD) lobende Worte und überreichte zehn „Rotenburger Zehner“ als Geburtstagsgeschenk. Danach stürzten sich alle Gäste, ob jung oder alt, ins Vergnügen. Ob gemeinsames Singen mit Tom Kirk, Buttons selbst herstellen, beim Bemalen mit Tattoos, Kaspertheater, Seifenblasen machen oder Klönen bei Kaffee und Kuchen – für jeden war etwas dabei. 

go

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