Fusion verläuft reibungslos

Jahreshauptversammlung unter neuem Namen: Maschinenring Mitte-Niedersachsen

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Nach den Wiederwahlen präsentierte sich der gesamte Vorstand vom Maschinenring Mitte-Niedersachsen äußerst zuversichtlich während der Jahreshauptversammlung im Unterstedter Waldhof.

Unterstedt - Von Heinz Goldstein. Der Maschinenring (MR) Rotenburg-Verden hat sich nach der Fusion mit dem Ring Asendorf-Bruchhausen-Hoya 2017 schlagartig vergrößert. Unter der neuen Bezeichnung Maschinenring Mitte-Niedersachsen ist der Verein als landwirtschaftliches Dienstleistungsunternehmen um mehr als 500 auf aktuell 1 464 Mitglieder angewachsen und sei zu einer elementaren Zukunftssicherung bäuerlicher Betriebe geworden, erklärte Geschäftsführer Thomas Christeleit. Am Donnerstagabend ging im Waldhof in Unterstedt die erste Jahreshauptversammlung nach dem Zusammenschluss über die Bühne.

Im März 2017 haben beide Maschinenringe auf ihren außerordentlichen Mitgliederversammlungen beschlossen, sich rückwirkend zum Januar 2017 zusammenzuschließen.

Der aktuelle Vorsitzende, Rolf Behrens begrüßte rund 200 Mitglieder, Ehrengäste und den Referenten des Abends, den Agrartechniker Ullrich Lossie. Rückblickend auf das vergangene Geschäftsjahr sei die Fusion das herausragende Ereignis gewesen. Den Landwirten, Lohnunternehmern und auch den Mitarbeitern des Maschinenringes habe das vergangene Jahr einiges abverlangt. „Mit bis zu 1 200 Liter Niederschlag im Herbst gab es bei Mais Kartoffeln und Rüben schwierige Erntebedingungen.“ So seien bis dato noch nicht alle Flächen abgeerntet. Trotz aller Schwierigkeiten wurde das wirtschaftliche Ergebnis 2017 noch einmal gesteigert, freute er sich.

Bau eines neuen Geschäftshauses unumgänglich

Das gute Resultat bestätigte auch Christeleit in seinem anschließenden Geschäftsbericht. „Die Verrechnungswerte des Maschinenring-Verbundes sind im Vergleich zum Vorjahr um nahezu 2,5 Millionen Euro auf rund 21,6 Millionen Euro gestiegen“, bilanzierte der Geschäftsführer den Zuwachs.

Durch die Erweiterung des Ringes sei der Bau eines neuen Geschäftshauses unumgänglich geworden. Das Haus in Wittorf würde aus allen Nähten platzen. Nächste Woche soll ein Grundstück zwischen Brockel und Bothel erworben werden, auf dem ein zweigeschossiges Haus mit 250 Quadratmetern Grundfläche mit einer kleinen Halle als Anbau daran entstehen wird. Das Haus soll, wenn alles klappt, noch in diesem Jahr schlüsselfertig übernommen werden.

Der Vorsitzende Rolf Behrens begrüßte die Gäste und gab eine kurze Lagebeurteilung in der Landwirtschaft.

Die Präsenz auf der Tarmstedter Ausstellung vom 6. bis 8. Juli sei für weitere drei Jahre vorgesehen, so hat es der Vorstand beschlossen, informierte er weiter. Zudem gibt es ab sofort ein neues Geschäftsfeld beim Ring, das von der Mitarbeiterin Dorit Möllkamp betreut wird. Es handelt sich um eine Dienstleitung zum Arbeitschutz. Unter anderem unterstützt sie die landwirtschaftlichen Betriebe beim Erstellen der Gefährdungsbeurteilung, die nötig ist, um den Vorgaben für die Erhaltung des Versicherungsschutzes zu erfüllen.

Optimierung von moderner Düngetechnik

Mitarbeiter Axel Romundt berichtete im Anschluss, dass das Düngungsmanagement weiter modifiziert worden sei. Das Portfolio beinhalte die Erstellung der Planungsunterlagen zur Düngung, deren Dokumentation sowie die Vermittlung der Nährstoffe und die Berechnung der betrieblichen Nährstoffsituation nach den gesetzlichen Forderungen.

Passend zum Thema zeigte der Referent Lossie von der Deula-Nienburg die Möglichkeiten zur Optimierung von moderner Düngetechnik auf und erklärte die Bedeutung qualitativ hochwertiger Nährstoffe für die verordnungskonforme Applikation von Düngemitteln. Am 14. März veranstaltet die Deula zudem ein Seminar für MR-Mitglieder.

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