Frederick Gaß aus Stade zeigt im Rathaus 14 Bilder unter der Überschrift „Zur Ruhe“

17-Jähriger spachtelt Emotionen auf Leinwand

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Als Dankeschön für seine kleine Ausstellung im Rotenburger Rathaus erhält Frederick Gaß von Bürgermeister Andreas Weber (SPD) ein Buch über die Stadt Rotenburg.

Rotenburg - Er ist 17 Jahre jung und besucht die Waldorfschule in Stade: Frederick Gaß. Ein junger Mann, dem es um Emotionen geht – und genau die spachtelt er auf Leinwand. „Mich interessiert dabei die therapeutische Sichtweise auf die Bilder und deren Wirkung“, sagt Gaß. Bis zum 29. Januar läuft seine Ausstellung im Foyer des Rathauses.

„Zur Ruhe“ – unter dieser Überschrift hat der 17-Jährige seine 14 Arbeiten zusammengefasst. Es ist seine künstlerische Premiere in Rotenburg, aber nicht seine erste Ausstellung. „Ich habe bereits in Bremerhaven sowie in Oldenburg ausgestellt“, sagt er, nachdem ihm Bürgermeister Andreas Weber (SPD) zur Begrüßung ein Buch über die Kreisstadt geschenkt hat. „Das Thema Ruhe ist im Foyer sehr gut platziert“, so Weber, denn neu ankommende Flüchtlinge könnten genau das gebrauchen – und sie melden sich nach ihrer Ankunft unweit des Foyers in den Büros des Amtes für Jugend und Soziales, haben also gleich eine Gelegenheit, sich diese Bilder anzuschauen. Bilder, die der Stader mit Spachteln angefertigt hat – alles Acrylarbeiten, wie er sagt.

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