Ausstellung im Kantor-Helmke-Haus beginnt

Fotos zeigen die Lichter und Farben des Bullensees

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Verschiedene Licht- und Wetterverhältnisse am Bullensee hat Heinz Behrendt über viele Jahre mit seiner Kamera eingefangen.

Rotenburg - Von Farina Witte. Umsäumt von Bäumen, gelegen direkt am Großen und Weißen Moor: Der Große Bullensee ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und im Sommer auch für Badegäste.

Der Rotenburger Fotograf Heinz Behrendt hat das Stückchen Natur mit seiner Kamera eingefangen und zeigt seine Werke ab Montag in einer Ausstellung im Kantor-Helmke-Haus.

„Ich gehe schon jahrelang regelmäßig zum Bullensee und fotografiere dort“, erzählt Behrendt. Für viele ist der See ein Ort der Erholung. „Wanderer sind hier das ganze Jahr über anzutreffen“, berichtet Jürgen Meyer von der DLRG, der am See wohnt. Der Fotograf kommt auf seinen Ausflügen auch in Kontakt mit ihnen. 

Er könne dort, und vor allem beim Fotografieren selbst, abschalten. Seitdem er Rentner ist, fährt er aber meistens früh morgens hin, wenn noch nicht viel los ist am Bullensee. „Ich bin schon weg, ehe die Ersten dort unterwegs sind.“ Trifft er doch mal auf Spaziergänger, fragen sie ihn auch manchmal über seine Arbeit aus.

Aus verschiedenen Perspektiven

„Ich fange die Lichtstimmung ein und mache Bilder aus verschiedenen Perspektiven“, erklärt er. Die Motive, zeigen den 9,8 Hektar großen See und die angrenzende Natur bei Schnee, Eis, Sonne oder im Nebel. Die Werke für die Ausstellung sind innerhalb der vergangenen zehn Jahren entstanden. Allerdings hat Behrendt, der 1984 die Fotografie als Hobby für sich entdeckte, auch ältere Bilder des Sees. 

„Zum Beispiel von den Booten.“ Den Tretbootverleih gibt es schon länger nicht mehr. „Allerdings“, verrät Jürgen Meyer, „es liegt mindestens noch eins auf dem Grund des Sees.“ Es wurde auch einmal eine Bierkiste auf dem Grund des Sees gefunden, in der sich noch volle, verschlossene Flaschen befanden, berichtet Meyer.

Faszinierende Fotos vom Bullensee im Kantor-Helmke-Haus

 © Goldstein
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Zwar kann Behrendt diese Details, die sich auf dem Grund des Sees befinden, nicht mit seiner Kamera einfangen, er hat aber selbst über die Jahre schon einiges am Ufer des Sees beobachtet und abgelichtet. Eins seiner Fotos zeigt einen abgestorbenen, umgekippten Baum. „Ich habe beobachtet, wie er gewachsen und dann langsam abgestorben ist. Dann habe ich ein Foto gemacht, nachdem er umgekippt war.“ Darum gehe es ihm auch: „Ich fange das, was man sieht, ein.“ 

Immer besondere Motive

Am Bullensee entstünden immer besondere Motive. Bei seinen Ausflügen dorthin mache er viele Aufnahmen im Gegenlicht. Die Bilder zeigen die Farben zu den verschiedenen Jahreszeiten. „Und ich muss für diese Fotos nicht weit fahren, es ist quasi direkt vor der Haustür.“ Aber nicht immer kehrt er mit neuen Bildern auf der Speicherkarte zurück. „Manchmal sind es nur ein paar oder auch mal keins“, sagt er, „aber es kommt ja auch nicht auf die Menge an, sondern auf die Qualität.“

Neben Natur und Landschaft fotografiert er auch Architektur. „Der Bullensee“ ist schon seine fünfte Ausstellung. Montagabend ist die Vernissage um 18.30 Uhr im Kantor-Helmke-Haus. Bis zum 28. Februar sind die Bilder dann dort zu sehen.

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