Schüler machen sich schlau

Firmen stellen im Ratsgymnasiums Berufe vor

+
Wie wird man Redakteur, und wie sieht das Berufsbild aus? Darüber informierte Michael Krüger, Redaktionsleiter der Rotenburger Kreiszeitung, am Dienstag eine Gruppe von Schülern.

Rotenburg - Von Farina Witte. Für Schüler der Jahrgänge zehn und elf geht es bereits auf das Abitur zu. Doch noch ist Zeit, um sich für einen Weg danach – Studium, Lehre oder duale Ausbildung – zu entscheiden. Die Berufsinformationstage, die am Dienstag am Rotenburger Ratsgymnasium starteten und am Mittwoch noch weitergehen, zeigen mögliche Optionen auf.

Die Schüler dieser beiden Jahrgänge haben die Gelegenheit, sich Vorträge über verschiedene Berufe anzuhören und so eine erste Orientierung zu bekommen. 62 Referenten stellen ihren Beruf vor. Für die Ratsgymnasiasten eine große Auswahl, die vom Biologen über einen Rechtsanwalt bis hin zum Ingenieur reicht. In erster Linie sind es Firmen aus der Region, die mitwirken. 

Die Schüler können sich dabei auch individuell beraten lassen. „Unsere Berufsinformationstage sind klein, aber fein“, sagt Organisator Friedhelm Horn vom Ratsgymnasium. „Die Vortragenden informieren nicht nur über den Beruf, sondern stehen den Schüler auch für Fragen zur Verfügung. Sie können hier direkt Kontakt aufnehmen.“ Alle zwei Jahre gibt es diese Veranstaltung an der Schule, die auch vom Freundeskreis Ratsgymnasium mitorganisiert wird.

Ausbildungen im Blick

Das Angebot ist breit gefächert, denn das Rotenburger Gymnasium, so Horn, möchte nicht nur auf den Weg in die akademische Laufbahn hinweisen. Daher werden nicht nur Studien-, sondern auch Handwerksberufe thematisiert. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Stade sowie die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade sind ebenfalls in der Schule vertreten, um den potenziellen zukünftigen Bewerbern mögliche Karrierewege zu zeigen. 

Für beide Institutionen ist eine Zusammenarbeit mit den Schulen unerlässlich, wie Ralf Klatt von der Handelskammer und Ulrike Klaue von der IHK feststellen. „Der Großteil der Schüler geht zum Gymnasium“, sagt Klatt. Daher sei es wichtig, auch an dieser Schulform Nachwuchs anzuwerben. „Vielen Unternehmen legen Wert darauf, dass die Bewerber schon praktische Erfahrungen mitbringen“, erklärt Klatt. Eine Berufsausbildung vor einem Studium könne daher sehr sinnvoll sein. Schon von Haus aus werden viele Kinder und Jugendliche in Richtung Studium gedrängt, meint Klaue. Daher sei es wichtig, „den Schülern mehr Möglichkeiten aufzuzeigen“.

Auch jüngere Schüler nutzen die Gelegenheit

Die Berufsinformationstage sind bislang gut angenommen worden, berichtet Horn. Schon die Vorträge am Morgen seien gut besucht. Auch die jüngeren Schüler reagieren schon auf die Veranstaltung, obwohl sie nicht für die Vorträge freigestellt sind. „In den Pausen schauen sie sich die Stände der Polizei, der Bundeswehr oder der Handelskammer an und nehmen Informationsmaterial mit“, stellt er fest und meint, dass das Thema Berufswahl so bereits frühzeitig zuhause diskutiert wird. 

Die Studien- und Berufsorientierung hat an der Schule einen hohen Stellwert, betont Rektorin Iris Rehder. „Die Berufsinformationstage sind eine Chance für die Schüler, sich vielfältig zu informieren.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Ohne neue Beweise keine Ermittlungen gegen SS-Mann

Ohne neue Beweise keine Ermittlungen gegen SS-Mann

Kindergartenfest Bücken

Kindergartenfest Bücken

Diese überwältigenden kroatischen Inseln sollten Sie gesehen haben

Diese überwältigenden kroatischen Inseln sollten Sie gesehen haben

Zwölf beliebte Inseln Frankreichs - für perfekte Urlaubsentspannung

Zwölf beliebte Inseln Frankreichs - für perfekte Urlaubsentspannung

Meistgelesene Artikel

Maisfeldfete ein großer Erolg

Maisfeldfete ein großer Erolg

Senior tötet Wespen mit Gasbrenner

Senior tötet Wespen mit Gasbrenner

Erfolgsgeschichte: Rotenburg kommt beim Stadtradeln auf Platz eins

Erfolgsgeschichte: Rotenburg kommt beim Stadtradeln auf Platz eins

Kommentare