Feuerwehren rücken mehr als 330-mal aus

Sturmtief „Xavier“: Baum kracht in Wohnhaus

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Aufgrund umgestürzter Bäume, wie beim Rotenburger Hirtenweg, kam der Bahnverkehr zwischen Hamburg und Bremen zum Erliegen.

Rotenburg/Süderwalsede - Bäume auf Straßen, Bahnoberleitungen und Wohnhäusern: Das Sturmtief „Xavier“ hat Donnerstag auch im Landkreis Rotenburg seine Spuren hinterlassen. Bis zum Abend mussten die Feuerwehren im gesamten Kreisgebiet mehr als 330-mal ausrücken, um in den Städten und Gemeinden umgestürzte Bäume zu entfernen oder abgebrochene Äste aus anderen Bäumen zu schneiden. Von Verletzten war bis Redaktionsschluss nichts bekannt.

Am schlimmsten hat der Sturm ein Ehepaar aus Süderwalsede getroffen. Dort krachte am Nachmittag ein Baum in das Obergeschoss ihres Wohnhauses. Der angerückten Feuerwehr blieb zunächst allerdings nichts anderes übrig, als den Einsatzort abzusperren. Wie ein Feuerwehrsprecher berichtet, sei eine Drehleiter angefordert worden. Aufgrund des hohen Einsatzaufkommens konnte diese jedoch nicht anrücken. Die Leitstelle sei zwischenzeitlich völlig überlastet gewesen, so der Sprecher weiter.

Mithilfe eines herbeigerufenen Krans konnten die Kräfte am frühen Abend den Baum aber doch noch entfernen und die Bewohner daraufhin zumindest wieder in das Erdgeschoss zurückkehren. Das Obergeschoss blieb aber unbewohnbar.

Ein Baum krachte Donnerstagnachmittag in ein Wohnhaus in Süderwalsede. Die Bewohner blieben unverletzt.

Die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Bremen sowie der komplette Bahnbetrieb in Norddeutschland waren zeitweise komplett eingestellt. Auf Oberleitungen gestürzte Bäume, wie zum Beispiel in Rotenburg in Höhe des Hirtenwegs, machten den Zugverkehr unmöglich.

Auch die Feuerwehren in der Gemeinde Scheeßel hatten Donnerstag alle Hände voll zu tun. Insgesamt 15 Mal waren die Blauröcke bis zum Abend ausgerückt. Bis auf abgeknickte Äste und einige entwurzelte Bäume sei jedoch kein größerer Schaden zu vermelden, sagte ein Sprecher. J mro/lw

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