Ortsbrandmeister Martin Volkmann und Vize Henrik Klee im Rathaus vereidigt

Feuerwehr Waffensen in bewährten Händen

Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber vereidigt den Ortsbrandmeister aus Waffensen, Martin Volkmann, und den Stellvertreter Henrik Klee (r.) für weitere sechs Jahre im Amt. - Foto: Goldstein

Rotenburg - Die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Waffensen bleibt in bewährten Händen. Der bisherige Ortsbrandmeister Martin Volkmann und sein Stellvertreter Henrik Klee haben sechs Jahre lang hervorragende Arbeit als Leiter der Wehr geleistet, erklärte Waffensens Ortsbürgermeister Hartmut Leefers (CDU). Nun sind die beiden Brandbekämpfer erneut für sechs Jahre von Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber (SPD) vereidigt worden.

Mit dabei waren auch Rotenburgs Erste Stadträtin Bernadette Nadermann und der Leiter des Ordnungsamts, Frank Rütter. Der Stadtbrandmeister Thorsten Reinsch lobte während der Ernennung das große Engagement und den guten Ausbildungsstand der Brandbekämpfer aus Waffensen. „Das ist auch ihr Verdienst“, lobte er die Kameraden. „Auf die Brandbekämpfer aus Waffensen können wir uns gut verlassen. Sie haben eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung“, so Reinsch.

Leefers betonte am Rande der Vereidigung, dass beide einen großen Anteil an der Leistungsfähigkeit der Wehr in Waffensen haben. Zudem lobte er die schnelle Ausrückzeit bei Alarmierung. „Oft vergehen gerade mal eben zwölf Minuten, dann sind die Männer schon unterwegs“, so der Ortsbürgermeister nicht ohne Stolz. Wichtig neben einer guten Ausstattung sei das Führungspersonal. Seit geraumer Zeit ist das Gewerbegebiet Hohenesch in den Zuständigkeitsbereich der Waffensener Brandbekämpfer eingeschlossen worden. „Eine große Herausforderung an Mannschaft und Gerät“, so die beiden Feuerwehrleute.

Der Stadtbrandmeister arbeitet an einem Konzept, um die Feuerwehr Waffensen zu einer „Stützpunktfeuerwehr“ zu machen. So wird eine Wehr bezeichnet, die sich durch ihre Mannschaftsstärke und Ausstattung von anderen Feuerwehren im Umkreis abhebt und deswegen auch über die Gemeindegrenze ihr eigentliches Gebiet hinaus zu Einsätzen herangezogen werden kann. Um den stetig steigenden Anforderungen gerecht zu werden, wird ein neues Feuerwehrhaus in Waffensen gebaut. „Zudem muss unbedingt ein zweites Löschfahrzeug her“, so Volkmann.

Das neue Brandbekämpfungskonzept der Stadt Rotenburg bedeute mehr Arbeit sowie Einsätze und das bei zurzeit rückläufigen Personalstärken, erklärte Reinsch. Eine Belastung, die die beiden ehrenamtlichen Führungskräfte mit ihren Leuten zum Schutz der Bevölkerung auf sich nehmen. - go

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