Einsatzübung in Abrisshäusern an der Rotenburger Goethestraße

Feuerwehr probt den Ernstfall

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Disco-Nebel macht die Übung realistisch. Unter schwerem Atemschutzgerät geht es dann ins Haus.

Rotenburg - Von Michael Krüger. Dichter Nebel quillt aus der Eingangstür, aus den oberen Etagen sind Hilferufe zu vernehmen: Wer die Szenerie am Montagabend ab 19 Uhr an der Rotenburger Goethestraße beobachtete, dem wurde schnell klar, dass es im Ernstfall um Sekunden geht. Aber es war nur eine Übung.

Bevor die Häuser Goethestraße 9, 11 und 13 in der kommenden Woche dem Bagger und damit bald einem Wohnhaus-Neubau weichen müssen, nutzen die vier Einsatzgruppen der Rotenburger Feuerwehr die Gebäude für Einsatzsimulationen. Knapp 30 Feuerwehrleute aus Rotenburg und Waffensen waren am Montag gefordert, die „Opfer“-Kollegen aus Wohlsdorf und zwei Puppen aus dem verrauchten Haus Nummer 13 zu retten.

Drei Nebelmaschinen und Sound-Simulationen sorgten dafür, dass der Einsatz einem echten Notfall ziemlich ähnlich war. Nur die entspannten Gesichter der Beteiligten verrieten, dass hier trainiert wurde – verschraubte Türen, abgesägte Treppen und völlige Dunkelheit in dem Bruch-Haus nötigten den Männern und Frauen im Einsatz allerdings einiges ab.

Feuerwehr probt Ernstfall

Mittwochabend sind weitere Brandschützer aus Rotenburg und Unterstedt nebenan im alten „Smeraldo“ bei einer ähnlichen Übung gefordert. Daniel Nehrke hatte die Übung ausgearbeitet und zeigte sich nach der gut einstündigen, ersten Übung zufrieden: „Unter diesen Realbedingungen können wir nur selten üben.“

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