Am 4. August in Rotenburg

Ferdinands Feld Festival: Chefpilot spricht über das Bordprogramm

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Chefpilot Ferdinand kümmert sich bei seinem musikalischen Langstreckenflug auf dem Rotenburger Flugplatz persönlich um seine Gäste. Und wenn es die Zeit erlaubt, lässt er sich auch auf den Bühnen blicken oder mischt sich tanzend unters Volk. Am 4. August startet der sympathische Pilot seinen vierten Start.

Rotenburg - Von Guido Menker und Michael Krüger. Ferdinand ist der beliebteste Pilot in Rotenburg. Ach was, in der ganzen Region zwischen Hamburg, Bremen und Hannover. Er bittet zwar nur einmal im Jahr zum Langstreckenflug, aber keiner hat mehr Gäste an Bord als er. Getanzt werden darf bei ihm auch. Und die Absturzgefahr ist gleich null. Obwohl: Wer zu viel Zeit an einer der Theken verbringt, könnte dann doch auf der Nase landen. Egal. Am Samstag, 4. August, hebt die musikalische Maschine zum vierten Mal ab. Das Ferdinands Feld Festival nimmt einen neuen Anlauf. Wir haben mit dem Chefpiloten gesprochen. Und der freut sich schon auf das ohrenbetäubende Spektakel auf dem Rotenburger Flugplatz.

Ferdinand, wie viele Fluggäste erwartest Du?

Ferdinand: Das Gelände wird auf eine Besucherzahl von 15 .000 Gästen ausgerichtet sein, dementsprechend bin ich auf alles gut vorbereitet und freue mich auf viele Passagiere!

Gibt es noch Eintrittskarten? Wo gibt es die und was kosten sie?

Ferdinand: Ja! Karten sind noch verfügbar. Man kann diese online auf meiner Homepage www.ferdinandsfeld.de bestellen oder eine der vielen Vorverkaufsstellen besuchen. Alle VVK-Stellen sind auf www.ferdinandsfeld.de/tickets aufgeführt.

Gibt es auch noch Tickets für die 1. Klasse?

Ferdinand: Auch für den 1.-Klasse-Bereich gibt es noch Karten, allerdings checken hier täglich neue Passagiere ein, und somit stehen nicht mehr allzu viele Tickets dafür zur Verfügung.

Kann ich auch noch vor Ort Karten kaufen?

Ferdinand: Zum jetzigen Zeitpunkt gehe ich davon aus, dass es für alle Kurzentschlossenen noch Karten an der Tageskasse geben wird. Ich empfehle aber trotzdem den aktuellen Vorverkauf. Damit spart man noch ein paar Euro und ist auf der sicheren Seite, sein Ticket im Reisegepäck zu haben.

Es wird ja ein langer Flug. Wie groß darf mein Handgepäck ausfallen, was darf ich mitbringen, was nicht?

Ferdinand: Erlaubt sind die klassischen Turnbeutel, Bauchtaschen und kleine Rucksäcke in Din-A4-Größe. Alle Infos zu meinen Sicherheitsvorkehrungen kann man in meiner FAQ nachlesen. Die ist zu finden auf www.ferdinandsfeld.de/kontakt.

Wer mit Ferdinand auf Reisen geht, hat lange was davon. Um 11 Uhr beginnt das Boarding, und der Flug endet erst gegen 2.30 Uhr am nächsten Morgen. Vom Flugfeld aus ist es aber nicht weit bis ins Zelt.

Wie läuft das an Bord eigentlich mit dem Bezahlen – mit Bargeld oder mit Karte, oder kaufe ich mir Gutscheine?

Ferdinand: Seit meinem Jungfernflug zahlt man auf meinem Festival alle Getränke in „Ferdi-Talern“, an den Foodtrucks und Imbiss-Wagen wird ausschließlich Bargeld akzeptiert. Dieses Konzept hat sich in den letzten Jahren bewährt.

Wer lange reist, hat meistens Hunger. Wie ist die Verpflegung an Bord?

Ferdinand: Vor Ort werden 15 Foodtrucks und Imbisswagen sein. Von veganen Falafeln über frische Burger bis hin zu Eis wird es alles geben, was man für so eine lange Reise benötigt, um sich zu stärken.

Welche Getränke kann ich bekommen?

Ferdinand: Eigentlich alles, was man sich so wünscht. Es wird natürlich Bier und Spirituosen geben sowie eine große Auswahl an nichtalkoholischen Getränken.

An welchen Terminals sollte ich als Gast unbedingt einen Zwischenstopp einplanen – und warum?

Ferdinand: Das kommt auch immer ein bisschen darauf an, welche Musikrichtung man bevorzugt. Ich möchte mir auf jeden Fall die Headliner des Festivals anschauen. Das sind ja Fedde Le Grand auf dem Terminal 1, Ran-D auf dem Terminal 2 und Format: B auf dem Terminal 3. Als Geheimtipp empfehle ich unbedingt James Hype!

Kannst Du uns schon mal über die Sicherheitsregeln aufklären? Musstet ihr die Sicherheitsvorkehrungen auch verstärken?

Ferdinand: Die Infos zu meinen Sicherheitsvorkehrungen kann man in meiner FAQ auf www.ferdinandsfeld.de/kontakt durchlesen. Natürlich stehe ich aber allen Passagieren mit Rat und Tat zur Verfügung und beantworte gerne alle Fragen dazu, wenn mich zum Beispiel Mails erreichen.

Wann ist eigentlich Abflug, und wann ist mit dem Ende Deines Fluges zu rechnen?

Ferdinand: Das Boarding startet morgens ab 11 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt spielen auch schon die ersten DJs auf allen Bühnen. Landung des Fluges wird ca. 2.30 Uhr nachts sein.

In den ersten Jahren hatte es Gemecker wegen der Bordtoiletten gegeben – habt Ihr da noch mal investiert?

Ferdinand: Ich denke, im letzten Jahr habe ich alles richtig und besser gemacht. Angepasst an die steigenden Besucherzahl wurden auch die Bordtoiletten angepasst. Es wird also ausreichend wassergespülte Bordtoiletten geben!

Gibt es eigentlich Möglichkeiten, sich zwischendurch auch mal auszuruhen?

Ferdinand: Klar! Die Sitzmöbel für das Infield wurden auch nochmals aufgestockt, und ich bin fleißig am Werkeln! Darüber hinaus wird es weitere Sitzmöglichkeiten in den Foodcourts geben, und bei dem bevorstehenden guten Wetter lädt die Wiese, beziehungsweise mein Feld ja auch zum Entspannen und Ausruhen ein.

Und wo kann ich wann mein Zelt aufschlagen?

Ferdinand: Das Campinggelände öffnet am Samstag um ab 8 Uhr die Pforten. Ab dann kann man sein Camp einrichten und schon zum Set des ersten DJs feiern. Es wird nämlich wieder eine kleine Warm-up-Party für alle Camper geben. Das Campinggelände befindet sich direkt gegenüber vom Eingang des Festivalgeländes.

Kann ich auch direkt vor dem Gelände mein Auto parken?

Ferdinand: Natürlich!

Welche Möglichkeiten gibt es für die Passagiere denn sonst noch, pünktlich zum Flugplatz zu kommen?

Ferdinand: Also, ich empfehle hier meine vielen Shuttle-Busse. Diese pendeln in regelmäßigen Abständen zwischen dem Bahnhof in Rotenburg und dem Flugplatz.

Die Bord-Unterhaltung kann sich bekanntlich hören lassen. Aber was ist das eigentlich für Musik? Ich soll das meiner Oma erklären. Was sage ich ihr?

Ferdinand: Jetzt fragst Du mich aber was! (lach) Ich denke, wenn Du den Überbegriff „Elektronische Tanzmusik“ nennst, kann eventuell auch die ältere Generation etwas damit anfangen.

Beim Hurricane gibt es nicht nur Musik, sondern auch eine Riesenrutsche, ein Riesenrad, Klamottenläden und Biergärten. Was gibt’s bei euch außer Musik?

Ferdinand: Dieses Jahr wird es erstmalig einen Friseur vor Ort geben, der den weiblichen Passagieren kostenlos die richtige Festival-Frisur zaubert. Darüber hinaus gibt es aber auch an den zahlreichen Ständen meiner Partner viel zu erleben und auch zu gewinnen! Wie bereits im vergangenen Jahr, ist auch mein schicker „Merch-Shop“ wieder mit dabei, damit man sich mit einem flotten Ferdi-Artikel „ferdifizieren“ kann.

Ferdi, nenne uns doch bitte mal ein paar Zahlen. Wir brauchen Fakten: Wie groß ist das Gelände? Wie lang ist der Zaun drumherum? Wie viele Getränke- und Essensstände hast Du geordert? Wie groß sind die Bühnen? Wie viel Kilometer Kabel müssen auf dem Gelände verlegt werden?

Ferdinand: Das Gelände ist ausgelegt auf eine Gesamtbesucherzahl von 15 .000 Gästen, also noch einmal größer als im letzten Jahr. Am Ende wird meine Crew gut vier Kilometer Bauzaun verbaut, mehr als neun Kilometer Kabel verlegt und mehrere Tonnen an Material bewegt haben – das ist schon ganz schön gewaltig! Am Tag der Veranstaltung sind rund 500 Crew-Mitglieder im Einsatz, um den Ablauf des Fluges möglich zu machen. Über die Bühnen möchte ich noch nicht zu viel verraten, aber das Terminal 1 wird dieses Jahr gigantisch, und das Terminal 2 erhält, passend zur Musikrichtung, auch ein ganz neues Design!

Wie läuft das eigentlich mit dem Strom?

Ferdinand: Das gesamte Gelände wird mit Aggregaten betrieben.

Was wirst du so den ganzen Tag machen beim Festival?

Ferdinand: Ich werde mich möglichst oft bei den tollsten Passagieren der Welt blicken lassen, Fotos machen, tanzen und natürlich gucken, dass der vierte Flug ohne Turbulenzen verläuft. Aber mit meiner Crew hinter mir bin ich mir sicher, dass es wieder ein ganz besonderer Tag für alle Gäste wird!

Was müssen denn deine Chefs jetzt auf der Zielgeraden bis zum 4. August noch so alles planen und dann auch umsetzen?

Ferdinand: Ja, da steht noch einiges an, was leider erst kurz vor der Veranstaltung abgewickelt werden kann. Dazu gehören die Anreisen der Künstler, die Koordination des Aufbaus und die Deko. Die Liste ist lang, aber ich weiß, dass die Jungs das schaffen werden. Man lernt jedes Jahr dazu!

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