Rotenburger Elektro-Festival präsentiert Jan Leyk und Moonbootica

„Ferdi“ beschenkt sich selbst

„Tobitob“ (Tobias Schmidt, links) und „KoweSix“ (Oliver Kowalski) sind Moonbootica. Für das DJ-Duo ist der Auftritt beim Ferdinands Feld Festival zumindest ein halbes Heimspiel: Kowalski ist in Hellwege aufgewachsen.

Rotenburg - Von Michael Krüger. „Ferdi“ feiert seinen ersten Geburtstag. 2015 für das Ferdinands Feld Festival geschaffen und damals am 1. April erstmals präsentiert, hat es das Maskottchen innerhalb weniger Monate geschafft, zur überregional bekannten Marke zu werden. Dem feierlichen Anlass entsprechend beschenkt „Ferdi“ sich jetzt selbst: Mit Jan Leyk und Moonbootica präsentiert das Elektro-Festival zwei namhafte Headliner im rund 30 Künstler umfassenden Programm auf dem Rotenburger Flugplatz.

„Wir wollen den Leuten einfach eine geile Zeit bereiten“, sagt Roland Nielebock. Und wer den 30-jährigen Scheeßeler dabei mit seinem breiten Grinsen beobachtet, nimmt es ihm sofort ab: die Premiere im August 2015 ein absoluter Erfolg, die Fortsetzung am 6. August ist auf einem guten Weg. Auch wenn das Projekt Ferdinands Feld Festival gemeinsam mit den Freunden Marco Fricke und Benjamin Pekrul als „24/7 Events und Merchandising GmbH“ mit Sitz in Scheeßel ein Unternehmen geworden ist, bleibt es doch Herzensangelegenheit. Vom Buchen der Künstler über die Auswahl der Verplegungsstände und die Gestaltung des Geländes bis zur Werbung in eigener Sache in der „Ferdi“-Verkleidung: Es liegt alles in den Händen des Trios. „Lieber klein und fein“, sagt Nielebock, man wolle keine „Ramsch-Veranstaltung“ und die Masse locken, die sich nicht mit dem Projekt identifiziert.

Der Zuspruch gibt den Veranstaltern Recht. Rund 4 000 Gäste tummelten sich zur Premiere bei herrlichstem Sommerwetter auf dem abgegrenzten Areal des Rotenburger Flugplatzes, der Vorverkauf für dieses Jahr läuft gut an. Die 400 „Erste Klasse Tickets“ für den VIP-Bereich sind bereits ausverkauft, und insgesamt sei man jetzt auf dem Stand wie zwei Wochen vor dem Festival im vergangenen Jahr. Nielebock: „Wir versuchen, 6 000 Besucher zu bekommen.“

Ferdinands Feld hat im Landkreis eine Nische zwischen vielen Gitarren-Festivals besetzt, ist aber vor allem eine überregionale Angelegenheit: Viele Besucher kommen aus Bremen, Hamburg und Hannover, aber auch Ticket-Bestellungen aus Berlin oder dem Süden der Republik seien dabei, sagt Nielebock. Auch das ein Beweis dafür, dass man bislang nicht allzu viel falsch gemacht habe. Dennoch werde es 2016 „behutsame“ Neuerungen geben. Die wichtigste dabei: Der Versuch, auf einem DJ-Truck eine Nachwuchsbühne anzubieten, sei bei der Premiere misslungen, heißt es. Stattdessen werde es ein drittes „Terminal“, also eine dritte Bühne geben. Die musikalischen Bereiche EDM/Electro, Deep House und Techno/Minimal würden klarer voneinander abgegrenzt werden. In der Nacht zum Sonntag sei in kleinem Rahmen auch Camping möglich. Zudem würde es ein paar Veränderungen bei den „Food Trucks“ geben, auch biete „Ferdi“ insgesamt mehr Komfort an, Rückzugs- und Sitzmöglichkeiten. Alles dafür, dass sich der Besucher noch wohler fühle.

Ferdinands Feld Festival - der Aufbau

Und nicht zuletzt: „Das Budget für die Künstler wurde verdreifacht“, sagt Nielebock. Dass der viel diskutierte Jan Leyk und die DJ-Dauerbrenner Moonbootica aus Hamburg (und in Person von Oliver Kowalski wenigstens zur Hälfte ursprünglich aus dem Landkreis) nun zum ersten Geburtstag als Headliner präsentiert werden, ist nur ein Zeichen dafür. Insgesamt wird das Programm auf mehr als 30 Künstler aufgestockt, gut die Hälfte ist bereits bekannt gegeben – Danielle Diaz, Dario Rodriguez, Loopers und Freischwimmer sind ein paar der größeren Namen. Von 11 bis 2 Uhr nachts spielt die Musik dann. Und Nielebock freut sich schon jetzt auf dieses „ziemlich fette“ Paket an DJs, mit der die Party steigen soll: „In dieser Geschichte steckt unser ganzes Herzblut.“

Tickets für das Ferdinands Feld Festival sind im Vorverkauf für 35 Euro erhältlich. Camping kostet 18 Euro. Tickets sind online oder bei der Sparkasse in Scheeßel und bei Expert Megaland in Rotenburg erhältlich.

www.ferdinandsfeld.de

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