Fast 15000 Kilometer nach einer Woche Stadtradeln

Der Äquator ist machbar

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Rotenburg radelt – und will wenigstens einmal um den Äquator.

Rotenburg - Das Ziel ist eindeutig definiert: wenigstens 40074 Kilometer. Ungefähr so weit ist es einmal um den Äquator, und das will Rotenburg bei der dreiwöchigen Aktion „Stadtradeln“ zusammen schaffen – so jedenfalls die Vorgabe aus dem Rathaus.

Knapp eine Woche nach Beginn der bis zum 25. September laufenden Aktion haben sich 45 Teams und 332 Radfahrer online registriert, um ein Zeichen für weniger CO2-Ausstoß zu setzen. Zusammen hatten sie am Donnerstagnachmittag knapp 15000 Kilometer erradelt. Das sei jedoch noch nicht alles, betont Organisatorin Andrea Rieß vom Umweltschutzbüro der Stadt: „Wir rechnen noch mit mindestens 100 Teilnehmern, die uns ihre Kilometer über die im Rathaus erhältlichen Erfassungsbögen mitteilen.“ Noch bis zum letzten Tag könne sich jeder Radel-Willige registrieren lassen.

„Den Äquator schaffen wir“, ist sich auch Bürgermeister Andreas Weber (SPD) sicher. Er ist selbst ein sogenannter Stadtradler-Star und verzichtet außer bei Dienstfahrten komplett aufs Auto. Und doch ist er an diesem Donnerstagmittag etwas frustriert: „Meine Frau hat mich gerade überholt“, scherzt er.

Vor der Ratssitzung am8. Oktober will die Stadt die aktivsten Teams und Einzelteilnehmer prämieren. Dazu sind zahlreiche Preise im Wert von mehr als 1000 Euro ausgelobt. Auch dafür gelte es „weiter zu powern“, so der Bürgermeister.

112 Kilometer und damit Platz 23 standen am Donnerstagnachmittag für das Team Kreiszeitung auf dem Tacho – keine Glanzleistung, aber immerhin weit vor wichtigen anderen Teams wie der CDU-Stadtratsfraktion (Platz 29, 80,6 Kilometer). Das Radsport-Team „Connected“ führte diese Liste gestern mit 2315 Kilometern klar an.

mk

http://stadtradeln.de/rotenburg_wuemme2015.html

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