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Schule im Kreis Rotenburg fällt aus

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Von: Michael Krüger

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Sturmböen und Starkregen in Niedersachsen.
Am Mittwochabend drohen schwere Sturmböen in Niedersachsen. © dpa/Jens Büttner

Wie viele andere Landkreis hat auch Rotenburg am späten Mittwochabend wegen des Orkans noch die Notbremse gezogen: Am Donnerstag fällt überall die Schule aus.

Rotenburg - Länger als viele andere Landkreise in Niedersachsen hat Rotenburg gewartet, aber gegen 23 Uhr am Mittwochabend stand fest: An allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen im Kreisgebiet fällt am Donnerstag die Schule vorsichtshalber aus. Das bestätigte Landrat Marco Prietz (CDU) auf Nachfrage nach Beratungen mit seinem Team und den Amtskollegen der umliegenden Kreise. Zwar sei die Lage am Mittwochabend nach Einschätzung der Rettungsleitstelle und der Polizei noch vergleichsweise unauffällig gewesen, eine Verschlechterung während des morgendlichen Schulbusverkehrs könne aber nicht ausgeschlossen werden, hieß es. Um den Eltern Planungssicherheit zu geben, werde der Unterrichtsausfall vorsorglich angeordnet.

Einen allgemeinen Schulausfall hat es sturmbedingt im Landkreis Rotenburg seit einigen Jahren nicht gegeben: Zuletzt Anfang Dezember 2013 war dieser wegen des Orkans „Xaver“ von der Kreisverwaltung angeordnet worden. Die Feuerwehr bestätigte am Mittwochabend bis kurz vor Mitternacht zwar einige Einsätze, aber noch kein größeres Geschehen. In der Rotenburger Wache sei aber ein Bereitschaftsdienst für die ganze Nacht eingerichtet.

Das Orkantief mit Windgeschwindigkeiten um 120 Kilometer pro Stunde, Regenschauern und Gewittern sollte Norddeutschland ab dem späten Mittwochabend erfassen und auch den Donnerstag über kräftig durchrütteln. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab am Mittwoch amtliche Unwetterwarnungen wegen orkanartiger Böen und Orkanböen der Windstärke 11 und 12 für Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern heraus. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg warnte zudem für die Nordseeküste vor einer Sturmflut in der Nacht auf Donnerstag.

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