Stadt soll 16 .000 Euro bereitstellen

Ausschuss befürwortet Breitbandausbau an Schulen in Rotenburg

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Eine Lehrerin nutzt ein Whiteboard der Kantor-Helmke-Schule. Um diese im Unterricht einsetzen zu können, ist eine schnelle, gut funktionierende Internetverbindung wichtig.

Rotenburg - Von Farina Witte. Schnelles Internet in Schulen ist heutzutage unabdingbar. Das haben die Mitglieder des Rotenburger Schulausschusses und auch die anwesenden Lehrer unterstrichen, als es in der Sitzung am Dienstagabend um das Thema Breitbandanbindung der Schulen ging. Die Ausschussmitglieder sprachen sich dafür aus, dass die Stadt entsprechende Mittel dafür im Haushalt bereitstellt.

Das Internet funktioniert in der Stadtschule nicht in allen Räumen gut, berichtete Schulleiterin Susanne Enders bei der Führung im Anschluss an die Sitzung, für die sie die Mensa zur Verfügung gestellt hatte.

Die unzureichende Breitbandanbindung in den Grundschulen und weiterführenden Schulen möchten der Bund, der Landkreis und die Stadt nun angehen. Der Bund hat in den Förderrichtlinien Breitband formuliert, dass die Schulverwaltung sowie jede Klasse dauerhaft über 30 Megabite pro Sekunde verfügen sollen. Demzufolge würden nun auch Schulen einen direkten Glasfaseranschluss bekommen, wenn sie bereits in einem Gebiet liegen, das 30 Megabite pro Sekunde erreicht. Um die Grundschulen in Rotenburg zu versorgen, müssen insgesamt 47. 480 Euro investiert werden. Der Bund trägt dabei die Hälfte der Kosten, und der Landkreis übernimmt ein weiteres Drittel. Für die Stadt bleiben damit 15 .827 Euro.

„Grundversorgung, die wir leisten müssen“

In der Stadt Rotenburg profitieren alle Grundschulen von dieser Maßnahme, ausgenommen von der Außenstelle der Kantor-Helmke-Schule in Waffensen. Dort ist der reguläre Anschluss aufgrund der Größe der Schule ausreichend. Die Realschule wird gefördert, in der Theodor-Heuss-Schule besteht hingegen bereits ein Glasfaseranschluss.

„Damit würden wir mit einem Beitrag von rund 16 .000 Euro erreichen, dass wir alle Schulen in Rotenburg an schnelles Internet angeschlossen haben, und ich glaube, das macht richtig viel Sinn“, sagte Hauptamtsleiter Reinhard Lüdemann, nachdem er das Vorhaben erläutert hatte.

Die Mitglieder des Fachausschusses begrüßten diese Maßnahme. „Das ist eine Grundversorgung, die wir leisten müssen, und das ist gutes Geld für die Zukunft, für unsere Schülerinnen und Schüler“, sagte Jens Kohlmeyer (WIR). Diese Aussage spiegelt die Einstellung der anderen Ausschussmitglieder wieder, denn sie waren einstimmig dafür, die 16.  000 Euro im Haushalt bereitzustellen.

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