Evangelische Dorfhelferinnenstation feiert 50. Geburtstag

Wenn das Päckchen zu schwer wird

Die „Geburtstagskinder“ während der Jubelfeier mit einigen Ehrengästen vor dem Mehrgenerationenhaus Worthmanns Hoff in Waffensen. - Fotos: Goldstein

Waffensen - Die evangelische Dorfhelferinnenstation Rotenburg hat am Freitag ihren 50. Geburtstag im Mehrgenerationenhaus in Waffensen gefeiert. Die aktuell drei Helferinnen sind bei Familien im Einsatz, die sich aus verschiedenen Gründen in einer Notsituation befinden. Dabei unterstützen sie zumeist Familien landwirtschaftlicher Betriebe. Für sie übernehmen die Damen alltäglich anfallende Arbeiten auf dem Hof oder die Betreuung der Kinder.

Unter den Gratulanten haben Landrat Hermann Luttmann (CDU), Christian Intemann vom Landvolk Kreisverband, die Geschäftsführerin vom Evangelischen Dorfhelferinnen Werk Niedersachsen, Renate Kräft, und die Vorsitzende des Kreisverbandes der Rotenburger Landfrauen, Doris Rethmeier, bei den Grußworten die Arbeit der Landfrauen besonders gewürdigt. Luttmann berichtete über gute Erfahrungen, die seine Familie auf dem väterlichen Bauernhof mit einer Helferin gemacht hatte, als seine Mutter 1969 mit seinem Bruder schwanger gewesen war.

Die Pastorin Barbara Dietrich hat in ihrer Andacht passende Worte zur Arbeit der Dorfhelferinnen gesprochen, die immer dann da seien, wenn jemand sein „Päckchen nicht mehr tragen kann“. Die Kuratoriumsvorsitzende Anke Lütjens sowie die aktuelle Einsatzleiterin Anke Dittmers hatten die Jubiläumsfeier organisiert.

Pastorin Barbara Dietrich.

Während der Begrüßung berichtete Lütjens über die Anfänge vor 50 Jahren bis heute und stellte einige Zeitzeugen aus der Gründungszeit vor. 1967 hatte Hinrich Tochelmann den Vorsitz bis 1974 übernommen. Thea Intemann von den Landfrauen war derzeit Vize-Vorsitzende. Von 1974 bis 1991 übernahm dann Annemarie Jürgens den Vorsitz. 1991 folgte Adelheid Lüdemann. Schnell wuchs die Zahl der Beschäftigten bis 1994 auf insgesamt 18 Helferinnen an. Danach gingen die Zahlen wieder nach unten und haben heute mit drei Dorfhelferinnen wieder den Stand von 1983 erreicht. Aktuell koordiniert Anke Dittmers die Einsätze der Dorfhelferinnen. - go

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