Geld an Diako übergeben

600 Euro für verletzte Kinder aus Kriegsgebieten

Die Pressesprecherin des Agaplesion Diakonieklinikums Ute Ludwig bedankte sich bei Peter Schäfer (M.) stellvertretend für alle Akteure des Streeetworkout-Teams für die Freibettfonds-Spende. - Foto: Goldstein

Rotenburg - Insgesamt 3.700 Klimmzüge machten die Sportler des Streetworkout-Teams aus Rotenburg in der Fußgängerzone im September für den guten Zweck. Nun haben sie den Gesamterlös aus der Aktion für den Freibettfonds in Höhe von 600 Euro an die Leiterin Marketing des Agaplesion Diakonieklinikums Ute Ludwig überreicht. Das Rotenburger Wirtschaftsforum hatte als Anerkennung für die Leistung der jungen Sportler den ursprünglich erreichten Betrag aus der Aktion noch aufgestockt. Bei der Spendenübergabe in der Adolf-Rinck-Halle waren auch Streetworker Eduard Hermann, Herbert Neumann (Präventionsrat) und Elke Bellmann vom Amt für Jugend und Soziales der Stadt Rotenburg dabei.

„Ich freue mich ganz besonders, dass diese jungen Menschen verletzten Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten helfen wollen“, so Ludwig. Die Kinder aus Angola, Afghanistan oder dem Irak seien oft in einem erschreckenden körperlichen Zustand. In ihren Heimatländern hätten sie keine Chance auf eine angemessene medizinische Versorgung. Für die Unterbringung und Behandlung stelle das Klinikum keine Rechnung.

Die Ärzte helfen ehrenamtlich außerhalb ihrer Arbeitszeit. Dennoch entstehen hohe Kosten für Prothesen und Medikamente, die nur durch Spenden abgedeckt werden können. „Da zählt jeder gespendete Euro“, so Ludwig.

Schäfer war als Soldat im Einsatz in Afghanistan und hat die Leiden der Kinder vor Ort miterlebt. Um so mehr freute er sich, dass alle damaligen Akteure dahinter standen, den Betrag dem Freibettenfonds zur Verfügung zu stellen. 

go

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