Erster Spatenstich erst 2017 in Planung

Neues Bauland für Waffensen

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Ortsbügermeister Hartmut Leefers (l.) mit den Vertretern der Stadt, Hans Eckert und Frank Rütter.

Waffensen - Während einer öffentlichen Sitzung im Eichenhof hatte der Ortsrat Waffensen am Donnerstagabend einen wichtigen Tagesordnungspunkt auf dem Zettel. Es ging darum, durch Ausweisung von Bauland einer stagnierenden Einwohnerzahl entgegenzuwirken. Um für die positive Dorfentwicklung gerüstet zu sein, wollen die Bürgervertreter Bauwilligen die Möglichkeit bieten, sich in Waffensen anzusiedeln.

Wegen der gesetzmäßig vorgeschriebenen Werte für Geruchsemissionen war das bisher ein schwieriges Unterfangen im Dorf gewesen, zumal sich dort ländliche Betriebe befinden, die durch Tierhaltung Emissionen ausstoßen und somit dem Ortsrat in ihrem Bestreben hinderten.

Nun sei es der Stadt Rotenburg aber gelungen, im nördlichen Bereich der Straße Zur Ahe eine Fläche zu finden, auf der je nach Grundstücksgröße (800 bis 1000 Quadratmeter) 13 bis 15 Häuser gebaut werden können. Die Emissionen bewegen sich nach neuestem Gutachten im gesetzlichen Rahmen. Die dazu nötige Änderung des Flächennutzungsplanes stimmte der Ortsrat einstimmig zu.

Clemens Bumann, Leiter vom Stadtplanungsamt, erklärte, dass eine neue Berechnung der Emissionswerte ergeben habe, dass das vorgeschlagene Flurstück nun doch als Wohnbaufläche geeignet sei.

Der Eigentümer des Areals habe sich verbindlich bereit erklärt, die Fläche an die Stadt Rotenburg zu verkaufen. Frühestens 2017 könne nach dem vorgeschriebenen Gang durch die Gremien dort mit dem ersten Spatenstich gerechnet werden, so Bumann.

go

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