Kartenverlosung

Erste „Rocknacht“: DJ Frank Hinz legt in Rotenburg im Haus am Luhner Forst auf

Frank Hinz spielt Rocksongs.
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Frank Hinz spielt Rocksongs.

Rotenburg – Anderthalb Jahre Pause – dem Lilienthaler DJ Frank Hinz geht es damit wie so vielen anderen Solo-Selbstständigen auch. Keine Auftritte. Keine Perspektive, wann es weitergeht. Das hat sich mittlerweile geändert und auch Hinz schaut wieder positiver in die Zukunft: Dort erwartet ihn nämlich unter anderem die „Rocknacht“, die er am 20. November nach Rotenburg, genauer ins Haus am Luhner Forst, bringen wird. An anderen Standorten schon eine feste Größe, feiert er damit in der Kreisstadt Premiere. „In Rotenburg geht was“, ist er sich sicher.

Ab 21 Uhr und dann bis 2 Uhr morgens können Interessierte unter Einhaltung der 2G-Regel wieder tanzen und feiern. Natürlich ist das eine Einschränkung, weiß Hinz – aber eine, ohne die es in der momentanen Situation eben nicht gehe. „Alle hatten anderthalb Jahre nur Einbußen, so können wir einen Teil der Normalität zurückerhalten“, erklärt er. Bei 3G müssten die Besucher dennoch eine Maske tragen, außer am Platz. „Das macht also anders kaum Sinn, ohne Distanz und Beschränkungen gibt es ein wenig ein Gefühl wie vor der Pandemie.“ Es sei eine Möglichkeit, die Menschen wieder zusammenzubringen, zum Tanzen und Feiern.

Auch Hinz hat, wie viele seiner Kollegen, eine lange Durststrecke hinter sich. Dabei sei es ihm noch vergleichsweise gut gegangen, erinnert er sich. „Es war bitter, aber ich hatte Reserven“, dennoch habe er schnell im Gefühl gehabt, dass es länger dauern könnte. Und er sollte recht behalten – eine Situation, die viele Kollegen in die Knie gezwungen hat, weiß er: Manch einer mit sehr wenig Unterstützung habe sich ihm zufolge teilweise kaum etwas zu essen leisten können. Eine bittere Erfahrung.

Seit Oktober darf Hinz wieder auflegen, im März 2020 war davor der letzte Auftritt. Und eines habe er schnell bemerkt: „Die Tanzfläche ist voll, da hat was gefehlt.“ Seiner Erfahrung nach gehen die Partygänger mit mehr Freude in solche Veranstaltungen, aber auch er selber weiß es mehr zu schätzen. „Man nimmt es intensiver wahr.“ Online-Angebote zu schaffen, kam für ihn nicht infrage: „Das verträgt sich nicht mit der Art von Musik, die ich auflege. Es braucht auch Leute um einen herum, die das mitfühlen.“

Seit sieben Jahren feiert der DJ seine Rocknacht, jetzt erstmals in Rotenburg. Hinz, seit den späten 80er-Jahren als Rock-DJ unterwegs, hat auch schon in Scheeßel auf dem Hurricane-Festival aufgelegt und war kurz vor Beginn der Pandemie schon einmal im Haus am Luhner Forst, legte nach dem Auftritt der Band „Iron Priest“ dort auf. Kennengelernt hatte er die Band während seiner Arbeit als Moderator bei Bremen 4. Das Haus am Luhner Forst sei ihm als geeigneter Veranstaltungsort in Erinnerung geblieben. „Das hat mir gefallen.“

Wenn es Ende November gut läuft, schließt Hinz weitere Rocknächte nicht aus. Bis in den Sommer 2022 ist sein Terminkalender relativ gut gefüllt – wenn alles so bleibt. „Über allem schwebt natürlich immer noch die Angst eines Lockdowns“, sagt der DJ, der unter der Woche „mit Leidenschaft Vollzeitvater“ ist und sich auf diese Weise alles sehr gut mit seiner ebenfalls berufstätigen Frau aufteilen kann.

Bei der Rocknacht treffen die Wurzeln und Basics von Rolling Stones, Black Sabbath und Led Zeppelin aus den 60ern und 70ern auf 80er- und 90er-Highlights, erklärt Hinz. Auch die 2000er-Jahre kommen mit Acts wie Linkin Park, Rammstein, Placebo, Coldplay, Greta van Fleet und anderen nicht zu kurz. Tickets für die Veranstaltung gibt es im Vorverkauf im Haus am Luhner Forst oder über die Facebookseite von Hinz zum Preis von zehn Euro. Die Kartenzahl ist limitiert, das sei aber auch schon vor der Pandemie der Fall gewesen: „Aus Erfahrung ist es immer schön, wenn man ein wenig Platz hat.“ Auch pandemiebedingt habe dies einen Vorteil, weil die Möglichkeit des Abstands gegeben ist. „Auch, um den Leuten ein gutes Gefühl zu geben“, sagt Hinz. Besucher sollten am Abend den Nachweis, dass sie geimpft oder genesen sind, zusammen mit einem gültigen Personalausweis am Eingang bereit halten.

Kartenverlosung

Die Kreiszeitung verlost für die „Rocknacht“ dreimal zwei Freikarten. Die Gewinner und ihre Begleiter stehen den Abend auf der Gästeliste. Wer mitmachen möchte, schickt bis Mittwoch, 10. November, 12 Uhr, eine E-Mail mit dem Betreff „Rocknacht“ sowie seinem vollständigen Namen und dem Wohnort an redaktion.rotenburg@kreiszeitung.de. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

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