Ausbruch in den Rotenburger Werken

Erste Corona-Mutationen im Landkreis Rotenburg

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch auf der Verkaufsverpackung.
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Die Schutzmaßnahmen reichen nicht aus - die ansteckenderen Corona-Mutationen breiten sich nun auch im Landkreis aus.

Die „britische Variante“ des Coronavirus hat den Landkreis Rotenburg erreicht. Elf Infektionen gibt es, vor allem bei den Fällen in den Rotenburger Werken.

  • Gesundheitsamt meldet 13 neue Coronafälle im Landkreis.
  • Elf Inifizierte mit „britischer Variante“.
  • Zahl der Todesfälle steigt auf 68.

Rotenburg ‒ Die Corona-Mutationen haben den Landkreis Rotenburg erreicht. Das berichtet das Gesundheitsamt am Montag. Beim Infektionsgeschehen in den Rotenburger Werken wurde mittlerweile bei sieben Bewohnern und drei Mitarbeitern die Variante „B 1.1.7“ nachgewiesen, heißt es. Mit einer Zunahme dieser Fälle werde gerechnet. Auch in einer Alfstedter Firma sei bei einem Beschäftigten die Variante „B 1.1.7“ nachgewiesen worden. Das Gesundheitsamt ermittle derzeit, ob Kontakte zu Reiserückkehrern oder zu Beteiligten aus den „Airbus-Cluster“ eine Rolle gespielt haben könnten. Ob diese „Rückwärtsermittlung“ erfolgreich verläuft, sei nicht abzusehen. „Derzeit wird insbesondere die britische Variante an vielen Orten in Deutschland nachgewiesen. In wenigen Wochen wird es wohl der Normalfall sein, dass ein größerer Teil der Infektionen durch Virusmutanten ausgelöst wird“, so Carmen Menzel, die Leiterin des Gesundheitsamtes.

Inzidenz bei 46

Mit 50 aktiven Fällen ist die Kreisstadt die derzeit am stärksten betroffene Kommune. Zurückzuführen ist das auf das Geschehen in den Werken. Glücklicherweise ist die Zahl dort aber nach den in der vergangenen Wochen ausgelösten Notfallplänen nicht weiter in die Höhe geschnellt. 33 Bewohner und zwölf Mitarbeiter gelten aktuell als erkrankt. Zwei der Mitarbeiter haben ihren Wohnsitz in einem anderen Landkreis, tauchen in der Landkreisstatistik also nicht auf. Ein 69-jähriger Bewohner, der am 26. Januar gestorben ist, wurde ebenfalls positiv auf Corona getestet. Die Werke haben mittlerweile einen zweiten Todesfall bestätigt. Kreisweit gelten aktuell 114 Menschen als infiziert, elf werden im Krankenhaus behandelt. Eine 95-jährige Frau aus Bremervörde ist am 29. Januar gestorben, sie gilt als 68. Opfer der Corona-Pandemie im Landkreis. Die Frau war Bewohnerin eines Senioren- und Pflegeheims.

In häuslicher Quarantäne befinden sich aktuell rund 170 Personen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt für das gesamte Kreisgebiet bei 46 Neuinfektionen in Bezug auf 100.000 Einwohner. Seit März wurden bisher 2.253 Fälle gezählt. 2071 davon gelten mittlerweile als wieder genesen. 

Alle Fragen zum Thema Corona beantwortet das Bürgertelefon des Landkreises montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr unter 04261/983-983. Fragen zur Impfung beantwortet die Impfhotline des Landes montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr unter der Telefonnummer 0800/9988665. Allgemeine Informationen und die aktuellen Fallzahlen sind auf der Internetseite des Landkreises unter www.lk-row.de/corona abrufbar.

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