Stiftungsfest bei den Rotenburger Werken

„Das Ergebnis kann sich sehen lassen“

Silke Sackmann, Leiterin der Stiftungsarbeit. - Foto: Bonath

Rotenburg - „mittendabei“, die vor 14 Jahren ins Leben gerufene Stiftung der Rotenburger Werke der Inneren Mission, sagte Danke. Während des Stiftungsfestes am Sonnabend wurden 15 bunt bemalte Tonstelen als Kunstinstallation neben dem Verwaltungsgebäude der Werke an der Lindenstraße eingeweiht. Dazu eine Metallstele mit den Namen von Bürgern und Institutionen eines kleinen Teils der inzwischen stetig gewachsenen Zahl von Spendern und Stiftern.

Allein in den vergangenen vier Jahren, so Silke Sackmann, die seit November die Stiftungsarbeit leitet, seien Spenden und Zustiftungen von fast 1 300 Menschen eingegangen, „die damit einen ganz wesentlichen Beitrag für Menschen in persönlicher Not oder für Aufgaben und Projekte leisten“.

Pastorin Jutta Wendland-Park, Vorstandsvorsitzende der Rotenburger Werke, hieß unter den zahlreichen Gästen neben Bürgermeister Andreas Weber unter anderem auch die Landtagsabgeordnete Elke Twesten (Grüne), Volker Eichler von der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde und den Aufsichtsratsvorsitzenden der Werke, Matthias Grapentin, willkommen

„Lange haben wir überlegt, wie wir ein Zeichen der Verbundenheit mit Ihnen setzen könnten“, wandte sich Wendland-Park an die Spender und Stifter. „Dabei ist die Idee herangereift, eine Arbeit aufzugreifen, die im Freizeitbereich unserer Seniorenarbeit entstanden ist.“ Sie bedankte sich bei Sieglinde Mix, Doris Adams-Wollschlaeger und Jobst Deventer, die die künstlerische Leitung des Projekts übernommen hatten, sowie bei allen Teilnehmern der Workshops: „Sie waren mit Herzblut dabei, und das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

Mitarbeiter Henrik Pröhl ging, unterstützt von dem Kunsthistoriker Rüdiger Wollschlaeger, auf Einzelheiten der Toninstallation ein, an der bis zu 100 Künstler mitwirkten. Bürgermeister Weber überbrachte die Grüße der Stadt und des Rates und betonte die gegenseitige fördernde Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Rotenburger Werken.

Silke Sackmann, die als Leiterin der Stiftung „mittendabei“ das Fest organisiert hatte, wies darauf hin, die Stiftung habe allein in diesem Jahr 88 Maßnahmen gefördert. Dabei gehe es oft um zusätzliche Zeit für Menschen, die immobil seien und besonderer Hilfe bedürften. Auch medizinische oder therapeutische Hilfen, Klassenfahrten oder kleine Freizeiten würden finanziert. Nur wenige Beispiele umfangreicher Förderungen. Silke Sackmann betonte: „Das Geld, was Sie uns anvertrauen, das kommt zu 100 Prozent bei den Menschen an, die diese Hilfe brauchen. Das sind vor allem schwer behinderte Menschen, Kinder und Jugendliche.“

Am Rande der Veranstaltung sagte Silke Sackmann: „Sorgen macht uns zur Zeit das niedrige Zinsniveau, dennoch sehen wir unsere Stiftung als ein sehr langfristiges Projekt. In der Tradition kirchlicher Stiftungen vertrauen wir darauf, dass sich die Ertragslage wieder bessern wird. Das ist auch der Grund, weshalb wir weiterhin um Zustiftungen, also um zusätzliches Vermögen für unsere Stiftung, werben.“ - bn

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