Lose für den 25. September sind noch zu haben

Rotenburger Entenrennen? Läuft!

Samstag steigt das 21. Entenrennen. 4 000 Lose sind bereits verkauft. Da geht noch was!
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Samstag steigt das 21. Entenrennen. 4 000 Lose sind bereits verkauft. Da geht noch was!

Rotenburg – Das Rotenburger Entenrennen kann nach dem coronabedingten Terminausfall im vergangenen Jahr wieder stattfinden. Der Startschuss an der Holzbrücke hinter dem Erlebnisbad Ronolulu fällt am Samstag, 25. September, um 14 Uhr. Lose zum Preis von fünf Euro sind an zahlreichen Verkaufsstellen zu haben. 4 000 Lose sind bereits vergriffen, teilen die Organisatoren mit.

Bis zu 6 000 Plastikenten stehen dem Rotary Club Rotenburg (Wümme) für das Rennen zur Verfügung. Angesichts der Pandemie allerdings macht Sprecherin Stefanie Siegmund deutlich: „Wir haben uns den Verkauf von 5 000 Enten zum Ziel gesetzt. Sind es am Ende mehr, macht uns das nur noch glücklicher.“ Schließlich steht auch bei der 21. Auflage dieser Wohltätigkeitsveranstaltung der gute Zweck im Vordergrund. Der Erlös aus dem Losverkauf geht komplett als Spende an Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit. „Die genaue Vergabe ist noch nicht beschlossen, aber wir haben hier in der Region an vielen Stellen einen großen Bedarf“, sagt Siegmund. Und: Weil die Partner der Rotarier, die Jahr für Jahr das Entenrennen unterstützen, diesmal eine derart hohe Spendenbereitschaft unter Beweis gestellt haben, kann der Erlös am Ende sogar noch aufgestockt werden.

Darüber hinaus haben natürlich auch diejenigen etwas von diesem Spaß, deren Enten am Ende unter den ersten 105 sind, die die Ziellinie erreichen. So viele Preise sind nämlich für die Gewinner zusammengekommen. Der erste Sieger erhält einen Reisegutschein im Wert von 1 000 Euro, der Zweite geht mit 500 Euro in bar nach Hause, der Ditte darf sich über einen neuen 50-Zoll-Fernseher freuen, für den Vierten steht ein neues Sportfahrrad bereit, und der fünfte Sieger bekommt ein „iPad“.

Kürzere Strecke

Ein paar Details dieser Veranstaltung ändern sich in diesem Jahr. So werden die Lose ohne eine Adressdaten-Erhebung verkauft. Mit Hilfe der Losnummer können alle auf der genannten Internetseite nachschauen, ob sie zu den Gewinnern gehören. Ist das der Fall, ist ein Foto vom Los unter Angabe des Namens und der Adresse per E-Mail an info@rotenburger-entenrennen zu schicken. Im Anschluss daran wird mit den Gewinnern geklärt, wo sie sich den Preis abholen können bzw. ob dieser zugestellt wird.

Neu ist auch dies: Die Strecke, die die Enten auf der Wümme zurücklegen müssen, fällt 100 bis 200 Meter kürzer aus als in den früheren Jahren. Grund: Der Uferbewuchs an der Amtsbrücke ist zurzeit so hoch, dass dort die Herausnahme der Enten aus dem Wasser nicht möglich ist. „Und weil wir natürlich ebenfalls nachhaltig denken, verlegen wir den Zielbereich ein wenig nach vorne“, verrät Stefanie Siegmund. Neu ist auch, dass das Entenrennen jetzt auch bei Facebook zu finden ist. „Wir haben dort ein Profil angelegt und liefern Interessierten einige Hintergrundinformationen.“

Veranstaltung soll im Herbst bleiben - auch ohne Kartoffelmarkt

Wie aber wird es eigentlich mit dem Rotenburger Entenrennen in den kommenden Jahren weitergehen? Schließlich hat es bislang immer parallel zum Kartoffelmarkt stattgefunden. Viele Menschen haben sich dann zum Startschuss vom Neuen Markt aus auf den Weg gemacht, um dabei zu sein. Den Kartoffelmarkt in der bekannten Form wird es so aber nicht mehr geben, und für die Nachfolgeveranstaltung hat die Stadt einen Termin im Mai im Auge. „Wir wollen das Entenrennen weiterhin im Herbst machen“, so Siegmund. Es würden auch ohne Kartoffelmarkt viele Besucher dabei sein, ist sie überzeugt.

Dennoch hätten sich bereits Organisatoren anderer Veranstaltungen gemeldet und Interesse an einer Kooperation angeboten. „Wir wissen aber noch nicht, ob sich daraus etwas machen lässt.“ Die Rotarier würden darüber nachdenken. Nur so viel sei klar: Das Entenrennen an sich wird bleiben. Allerdings – und auch das ist inzwischen neu – mit einem komplett überarbeiteten Außenauftritt, der in Zusammenarbeit mit der Scheeßeler „Klar!“-Agentur entstanden sei.

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