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Gefahrgut-Einsatz in Borchel

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Von: Michael Krüger, Guido Menker

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Rettungskräfte im Einsatz
Der Gefahrgutzug des Landkreises beim Einsatz am Mittwochabend in Borchel. © Guido Menker

Großeinsatz für die Rettungskräfte am Mittwochabend in Borchel: Nach einem Rettungseinsatz besteht der Verdacht eines Gefahrgut-Austritts.

Update um 22.22 Uhr: Nach Angaben der Rotenburger Feuerwehr konnte in dem Gebäude kein Gefahrstoff gemessen werden. Der Einsatz des Gefahrgutzugs ist damit beendet.

Unsere erste Meldung: Borchel - Großeinsatz für die Rettungskräfte am Mittwochabend im Rotenburger Ortsteil Borchel: Nach einem Rettungsdienst-Einsatz besteht der Verdacht des Austritts gefährlicher Stoffe. Gegen 20 Uhr wird die Feuerwehr von den Sanitätern vor Ort alarmiert, umgehend auch der Gefahrgutzug des Landkreises in Bewegung gesetzt. Zunächst handelt es sich um einen „unklaren Stoff“, wie Feuerwehrsprecherin Natascha Carstensen berichtet.

Rettungskräfte im Einsatz
Die Rettungskräfte des Gefahrgutzugs gehen vorsichtig vor. © Guido Menker

Feuerwehr und Polizei richten rund um das Hofgebäude an der Straße Kattensteert einen Sperrradius ein, niemand darf mehr ohne entsprechende Schutzbekleidung den betroffenen Bereich betreten. Laut Carstensen sind es „mehrere Gebinde“, die unter Verdacht stehen, gefährliche und gesundheitsgefährdende Stoffe zu enthalten. Diese müsste nun geprüft werden. Möglicherweise werde dieser Einsatz bis spät in die Nacht dauern, denn man müsse sehr vorsichtig vorgehen. Carstensen: „Der Eigenschutz steht vor allem.“

Feuerwehr im Einsatz
Die Feuerwehr wird vom Gefahrgutzug des Landkreises beim Einsatz in Borchel unterstützt. © Guido Menker

Vor Ort sind neben der Polizei die Freiwilligen Feuerwehren aus Rotenburg, Borchel, Bötersen, Hetzwege, Abbendorf und Lauenbrück. Von mehr als 100 Rettungskräften und 20 Fahrzeugen ist die Rede. Dazu gehört auch die Schnelleinsatzgruppe Süd des Landkreises.

Nach Polizeiangaben wurde der Einsatz ausgelöst durch den Suizid einer bislang nicht näher bekannten Person. In diesem Zusammenhang seien die möglicherweise gefährlichen Stoffe entdeckt worden.

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