Rund 400 Besucher bei der „La-Strada“-Gala

Eine ungestüme Zirkusnacht in der Aula

Das britische Frauentrio Mimbre mit viel Witz und wunderbarer Akrobatik. Foto: Bonath

Rotenburg - „La Strada“ – mit einem Feuerwerk endet der zweite Tag internationaler Straßenkunst in der Kreisstadt: Elf Künstler wechseln die Plätze und Straßen Rotenburgs am Samstagabend mit den Brettern der Bühne in der Realschule. Rund 400 Besucher sind von dem zweistündigen Programm begeistert. Es wird viel gelacht, gestaunt und geklatscht.

Zum Beispiel über den Schweizer Komödianten This Maag, der mit Witz und Schweizerdeutsch durch den Abend führt, von der Akrobatik des britischen Frauentrios Mimbre bis zu der Clownerie von Kaspar und Gaya.

Die Gala-Show darf und soll nicht der letzte Besuch von „La Strada Straßenzirkus unterwegs...“ in Rotenburg sein. Ihre Rückkehr in die Wümmestadt im kommenden Jahr haben die Künstler bereits angekündigt. Eine Zuneigung auf Gegenseitigkeit.

Bernd Braumüller, der Initiator der Kulturinitiative Rotenburg (Kir), die den Straßenzirkus – eine Mischung von Lebensfreude und erstklassigen Leistungen – mit Unterstützung der Stadt und Sponsoren in die Kreisstadt holt: „Damals vor acht Jahren war es eine einmalige Chance, dieses international besetzte Festival in eine Kleinstadt wie Rotenburg zu holen. Dass sich das gelohnt hat, konnten wir an diesem Wochenende wieder eindrucksvoll erleben. Ich freue mich schon auf das Neunte und dann natürlich auf das Jubiläum.“

Die Besucher der „La-Strada“-Gala, zu denen auch Bürgermeister Andreas Weber gehört, werden von Kir-Chef Uwe Goldschmidt begrüßt. Von einer „ungestümen Zirkusnacht in der Aula“ ist in einer Vorankündigung die Rede. Und so soll es kommen. 

Eine bunte Veranstaltung, bei der die Künstler die Höhepunkte ihrer Shows präsentieren und bei der Besucher immer wieder einbezogen werden. Sei es nun, dass ein Zuschauer kurzfristig auf seinen Stuhl verzichten und zeitweilig auf dem Boden sitzen muss, weil sein Stuhl „unbedingt“ auf der Bühne gebraucht wird, oder andere vergeblich in dem verteilten Programm suchen, auf dem blanken Blatt aber nichts finden...

Die „La-Strada“-Gala ist ein langer Abend, um unbeschwert zu lachen und mit offenem Mund über künstlerische und artistische Glanz- leistungen zu staunen. Karin Heitmann, Heilpädagogin aus Ahausen: „Es macht Freude, diesen Künstlern zuzuschauen, vor ihren Leistungen habe ich Hochachtung. Das will ich mir morgen unbedingt noch einmal in der langen Version ansehen.“

bn

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