75 Teilnehmerinnen beim Aktionstag im Rotenburger Jugendzentrum

Eine reine Mädchensache

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Unübersehbar: Die Mädchen hatten am Samstag beim Aktionstag im Jugendzentrum viel Spaß.

Rotenburg - Da war vielleicht was los im Rotenburger Jugendzentrum! 75 Schülerinnen aus dem gesamten Landkreis hatten sich anlässlich des Mädchenaktionstages am Samstagmorgen im Jugendzentrum an der Bergstraße getroffen. Dort hatten die zehn bis 14-Jährigen die Möglichkeit, sich in sieben verschiedenen Workshops auszuprobieren, neue Freundschaften zu schließen, und sie waren dabei vor allem eins: unter sich.

Neben zwei Theaterworkshops hatten die Teilnehmerinnen die Chance, ihre Fähigkeiten in einer Puppenspielgruppe, einer Tanz- und Zirkusgruppe zu testen sowie sich mit dem Kulissenbau und dem Bereitstellen von Maske und Requisite auseinanderzusetzen.

Proben, Tanzen, Lachen und Singen

Unübersehbar: Die Mädchen hatten am Samstag beim Aktionstag im Jugendzentrum viel Spaß.

„Obwohl sich die Teilnehmerinnen anfangs in die einzelnen Workshops aufteilen, bilden sie bei ihrer Vorstellung am Ende des Tages ein großes Ganzes“, erklärt Brigitte Borchers, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. Seit 1997 organisiert, begleitet und unterstützt sie gemeinsam mit dem Arbeitskreis Mädchen die landkreisweite Veranstaltung. Geworben wurde für den Aktionstag, wie Borchers erzählt, in allen Schulen des gesamten Landkreises. „Wir sind hierbei auf die Kooperation der Lehrkräfte angewiesen. Und verlassen uns darauf, dass diese die Flyer auch wirklich verteilen“, erklärt die Organisatorin.

Mitmachen durften Schülerinnen der Klassen fünf bis sieben. Die Teilnahmegebühr betrug acht Euro. Und das diesjährige Motto lautete: „Ein Mädchen ist verschwunden.“ Von 10 bis 20 Uhr probten, lachten, tanzen und sangen die 75 Teilnehmerinnen in den Räumlichkeiten der zwei Stockwerke des Jugendzentrums. Der Billiardraum beispielsweise fungierte nun als Probe- und Aufenthaltsort der Puppenspielgruppe, und der große Aufenthaltsraum wurde zu einer Burg- und Waldbühne verwandelt.

Und auch ihr handwerkliches Können stellten einige der Mädchen unter Beweis. In der Werkstatt wurde geschraubt und gebohrt, um eine Bühnenrequisite zu erbauen.

Am Ende des Tages waren sowohl die Mädchen als auch Brigitte Borchers „total zufrieden“.

jg

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