Sportliches Impf-Programm

1 260 Termine für Schulpersonal und Feuerwehrkräfte in Rotenburg

Ein Mitarbeiter des DRK spritzt einem Lehrer den Moderna-Impfstoff.
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An acht Impfplätzen gibt es den Piks für Lehrer und Feuerwehrleute.

Impfteam in Rotenburg impft Schulpersonal und Feuerwehr im Akkord bei Sondertermin. Lehrer und Feuerwehrleute glücklich über den Corona-Schutz.

Rotenburg – 500 Erstimpfungen am Freitag, weitere 760 am Samstag: Zum Ende der Woche steht für das 30-köpfige Impfteam um Koordinatorin Annika Ohlhoff ein durchaus sportliches Programm auf dem Dienstplan in der Rotenburger Pestalozzi-Halle. Es sind Termine, die am ersten Tag für Personal in Schulen und am zweiten Tag für Feuerwehrleute vergeben worden sind.

„Endlich. Ich bin sehr glücklich“, sagt Markus Reupke nach seiner Coronaschutzimpfung. Seiner Ansicht nach hätte dieser Termin durchaus schon früher sein können. Er gehe in der kommenden Woche wieder in den Präsenzunterricht – mit einem deutlich besseren Gefühl. Reupke: „Jetzt sind wir einen Schritt weiter.“

Markus Reupke

Nicht nur in Rotenburg, sondern auch in Zeven sowie in Oerel sind für diese zwei Tage solche Sondertermine angesetzt worden, denn nach Vorgabe des Landes sind diese Gruppen priorisiert zu behandeln. Dass genau das erst jetzt geschieht, ärgert Lars Grotheer, wie Reupke Lehrer an den Berufsbildenden Schulen in Rotenburg, zwar nicht. Aber: „Andere Staaten haben uns vorgemacht, wie es gehen kann.“ Es werde immer wieder betont, wie wichtig Bildung sei. Das spiegele sich beim Impfen aber nicht so wider, sagen er und Markus Reupke. Michael Pedrotti von der KGS in Tarmstedt freut sich und sieht in der Aktion immerhin einen „Schritt in die richtige Richtung“.

Ein Schritt, für den das Impfteam die aufgebauten Impfstraßen optimiert hat, um vor allem am Samstag die große Zahl von Impfungen bewältigen zu können – ein Rekordwert ist zu schaffen.

Michael Pedrotti

Fünf Ärzte klären die zu impfenden Personen auf, acht Impfplätze stehen danach zur Verfügung. „Es ist gut angelaufen“, sagt Annika Ohlhoff nach der ersten von sieben Stunden. Für die beiden Tage sind an den drei Standorten im Landkreis insgesamt 3 480 Termine vergeben worden. In sechs Wochen kommen alle noch einmal zum Piksen – dann gibt es zur jeweils gleichen Uhrzeit die Zweitimpfung.

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