Drei Wochen Baustelle auf Radweg

Ebbers-Kamp-Ausbau beginnt

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Die Bauarbeiten am Ebbers Kamp haben begonnen. 

Rotenburg - Von Matthias Röhrs. Bagger, Paletten voller Pflastersteine und jede Menge Sand – der Ebbers Kamp im Bereich zwischen Eschenweg und Ginsterweg in Rotenburg ist derzeit fest in den Händen von Bauarbeitern. Dort wird das letzte verbliebene Teilstück des Radweges, der den Bereich der Knickchaussee und das Wohngebiet rund um den Glummweg verbindet, in diesen Wochen gepflastert. Wenn alles fertig ist, steht den Radfahrern der Kreisstadt auf der gesamten Strecke optimaler Untergrund zur Verfügung.

Profitieren können davon vor allem Schul- und Kindergartenkinder. „Ebbers Kamp ist in diesem Abschnitt ein Hauptschulweg“, erklärt Stephan Lohmann, Leiter des Rotenburger Verkehrsamtes. Zum einen verbindet er den Bereich um den Glummweg mit der Schule am Grafel, in der Gegenrichtung können die Kinder des Kindergartens am Hahenfußweg diesen Weg nutzen. Zirka drei Wochen soll die Maßnahme andauern.

Die Arbeiten sollen in zwei Abschnitten erfolgen, sodass der Weg nicht durchgängig gesperrt werden muss. Für Radfahrer und Fußgänger besteht die Möglichkeit, den Abzweig zum Kalandshof zu nutzen. Zudem kann auf den weiter südlich gelegenen, parallel verlaufenden Weg am Staugraben ausgewichen werden. Dieser ist allerdings teilweise nicht beleuchtet.

Ausschreibungen starten im Frühjahr

Wer etwas weiter denkt, hat nach Abschluss der Arbeiten an diesem etwa 450 Meter langen Teilstück die Möglichkeit, die ganze Stadt, so Lohmann, abseits der Hauptverkehrsstraßen zu umfahren: Ausgehend vom Ginsterweg zur Knickchaussee, die Brauerstraße kreuzend, über den Hasseler Weg und der Straße Zwischen den Wassern über Rhodau und Wiedau zum Krankenhaus und dann über die Buhrfeindstraße sowie Brockmannswiesenweg zum Sandhasenweg.

Dieser soll übrigens im kommenden Jahr zwischen Jägerhöhe und Brockmanns Wiesenweg auf 540 Meter befestigt werden. Ebenfalls ist die Verbindung von den Nödenwiesen zum Imkersfeld und Rönnebrocksweg für 2017 in Planung. „Die Ausschreibungen starten im Frühjahr“, sagt Lohmann. Die Gesamtkosten werden auf rund 400.000 Euro beziffert. Mehr als 50 Prozent davon zahlt der Bund. Der städtische Haushalt wird in den kommenden drei Jahren mit 194. 000 Euro belastet.

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