Landkreisverwaltung: Digitalisierung einer der Schwerpunkte

Drei neue Amtsleiter im Rotenburger Kreishaus

Landrat Hermann Luttmann (2.v.l.) neben den neuen Amtsleitern Frank Thies (v.l.), Marcus Oberstedt und Christoph Kundler.
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Landrat Hermann Luttmann (2.v.l.) begrüßt noch einmal offiziell die neuen Amtsleiter Frank Thies (v.l.), Marcus Oberstedt und Christoph Kundler.

Rotenburg – Gleich drei neue Amtsleiter hat der Landkreis in den vergangenen Monaten begrüßt, in kleiner Runde haben sie sich jetzt im Kreishaus einmal vorgestellt.

Christoph Kundler ist ein „Eigengewächs“, wie der 35-Jährige sagt, „ich habe nur für das Studium den Landkreis verlassen“. Im Kreishaus hat er verschiedene Ämter durchlaufen und jetzt die Leitung im Amt für Naturschutz und Landschaftspflege übernommen. Seit 2015 ist er dort bereits Stellvertreter. Sein Schwerpunkt liegt aktuell in der Erstellung von Managementplänen für die FFH-Gebiete. Sein nächstes Ziel ist es, den „Naturschutz aktiv in die Fläche zu bringen“. Dazu möchte er sich mit den vielen Akteuren wie Landwirten und Verbänden, aber auch Vereinen, abstimmen. Vor allem aber möchte er eines: Nach drei Amtsleiterwechseln zuletzt Kontinuität in den Posten bringen.

Im Schulverwaltungs- und Kulturamt hat Marcus Oberstedt das Zepter übernommen. Der 42-Jährige hat nach Jurastudium und Volontariat zunächst 2013 im Jobcenter angefangen, Anfang diesen Jahres dann die Leitung im Schulamt. Dabei habe ihn die Vielfältigkeit des Amtes gereizt und mit allein drei großen Schulbaumaßnahmen in Bremervörde, Zeven und Rotenburg dürfte ihm auch so schnell nicht langweilig werden. Auch die Digitalisierung und der ÖPNV im Bereich Schülerbeförderung seien Themen, auf denen stark der Fokus liege.

Der neue Leiter im Ordnungsamt ist ebenfalls kein fremdes Gesicht: Frank Thies ist aus der Gemeinde Scheeßel, wo er Leiter des Fachbereis Ordnung und Soziales war, zum Landkreis gewechselt. Es ist eine Rückkehr für den Verwaltungsfachmann, der seine Ausbildung bereits beim Landkreis absolviert hatte. Auch für ihn wird die Digitalisierung der Verwaltungsleistungen in den kommenden Jahren viel Raum einnehmen, „dabei komme ich noch aus der alten Schule, mit Schreibmaschine, Stift und Papier“, meint er beim Pressetermin scherzend. Auch die Pandemie stellt ihn und seine Mitarbeiter vor große Herausforderungen. Außerdem steht ein Umzug an: Das Ordnungsamt, in der sogenannten Remise auf dem Kreishausgelände untergebracht, ist baufällig und muss renoviert werden. Übergangsweise bezieht Thies mit seinem Team dann ein anderes Quartier.  acb

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