DNA-Analyse bestätigt, dass es sich um das Tier handelt, das im März auch durch Reeßum gestreift ist

Der „Wanderwolf“ ist tot

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Am 22. März sichteten Bürger den Wolf auch in Reeßum.

Rotenburg/Sottrum - Der Wolf, der im März und April in Mulmshorn, Reeßum, Vorwerk und Brillit herumgestreift ist, ist tot. Bei dem Grauen handelt es sich um den von Experten betitelten „Wanderwolf“, der am 15. April tot auf der Autobahn7 bei Berkhof aufgefunden wurde. Isegrim war dort von einem Lkw erfasst worden. Das teilen die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. und das Wolfsbüro Niedersachsen in einer Pressemeldung mit.

Die DNA-Untersuchung habe ergeben, dass es sich um einen Wolfsrüden aus dem Rudel in Munster handelt. Da gerade aus dem Bereich einige der Wildtiere extrem wenig Scheu zeigen, wurden vergangenen Monat zwei einjährige Wölfe gefangen und mit einem Halsbandsender versehen, die die Standorte der Tiere regelmäßig melden. Auch in Reeßum zeigte der Wolf keine große Scheu und hatte sich sehr weit an den Menschen herangewagt. Eine Nacht sei er sogar mitten durch ein Wohngebiet gestreift, berichteten Augenzeugen damals.

Die DNA-Untersuchung des Wolfes, der in Vahlde Kot auf einer Wiese abgesetzt hatte, ist noch nicht abgeschlossen. Daher kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden, ob es sich dabei ebenfalls um den „Wanderwolf“ handelt.

Die Landesjägerschaft bittet: „Wer Spuren, Losungen oder Risse findet, die auf einen Wolf hinweisen, oder einen Wolf sieht, sollte seinen Fund dem örtlichen Wolfsberater oder der Wolfsbeauftragten der Landesjägerschaft Britta Habbe (wolf@ljn.de) melden.“ In Rotenburg ist Jürgen Cassier dafür zuständig und unter 04261/9832800 erreichbar.

bd

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