Ersatzangebot der Kreismusikschule für den Tag der offenen Tür

Diesmal eine Schnupperwoche

Meike Pesch und Gabriele Angelo Mele haben mit der Musikschule viel vor.
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Meike Pesch und Gabriele Angelo Mele haben mit der Musikschule viel vor.

Rotenburg – Ein Tag der offenen Tür, wie ihn die Kreismusikschule am Lohmarkt in Rotenburg gerne anbietet, ist in diesem Jahr nicht möglich. Doch Meike Pesch, die Leiterin der Einrichtung, und ihr neuer Stellvertreter Gabriele Angelo Mele, haben sich ein Ersatzangebot einfallen lassen. Sie planen für die Zeit vom 5. bis zum 10. Juli eine Schnupperwoche.

Es gibt feste Terminfenster, die die Interessenten sich online sichern können. „Instrumente ausprobieren und mitmachen“ – so lautet das Motto. Für die Teilnahme an der Schnupperwoche ist eine Anmeldung erforderlich. Diese ist mit dem dafür vorgesehenen Anmeldeformular möglich. Das ausgefüllte und unterschriebene Formular schicken die Interessierten per E-Mail an das Sekretariat der Kreismusikschule unter kreismusikschule@lk-row.de. Das Formular ist über die Homepage des Landkreises Rotenburg unter der Adresse www.lk-row.de im Bereich Kunst und Kultur zu finden.

Ausprobieren können sich die Gäste in den Bereichen Blechblasinstrumente, Gesang, Holzblasinstrumente, Jazz / Rock / Pop, Streichinstrumente, Klavier und Zupfinstrumente. „Ein Tag der offenen Tür wäre nur schwer machbar, und der digitale Weg ist nicht unsere Form, um einen Erstkontakt mit den Instrumenten zu schaffen“, sagte Meike Pesch. Für die Schnupperwoche stehen die Standorte der Kreismusikschule in Rotenburg, Bremervörde, Zeven und Sottrum zur Verfügung – allerdings sind nicht an allen Standorten alle Instrumente verfügbar. Daher lohnt es sich, zunächst einen Blick auf das Angebot im Internet zu werfen.

Besonders froh darüber, dass es jetzt auch in Sachen Musik wieder Schritt für Schritt in Richtung Normalität gehen kann, ist nicht nur Meike Pesch. Auch Gabriele Angelo Mele freut sich, nach seinem Start an der Musikschule im Januar, dass wieder etwas passiert. „Wir hatten viel Arbeit, also keine Langeweile, aber es war ein komischer Beginn für mich“, sagt der Violinist mit Orchestererfahrung und künstlerisch-pädagogischer Ausbildung.

Zuletzt war er zwei Jahre lang als Bezirksleiter der städtischen Musikschule in Hannover tätig, davor als Lehrer an der Kreismusikschule in Vechta. Studiert hat er in Bremen. Mele lebt in Hamburg. Der 32-Jährige hält den Schnuppertag für eine gute Möglichkeit, vor allem junge Menschen an Instrumente und damit an die Musik heranzuführen.

Mehr Ensemblearbeit

Meike Pesch und Gabriele Angelo Mele – das Leitungs-Duo der Kreismusikschule in Rotenburg – hat sich einiges vorgenommen für die nächste Zeit. Bereits für den 3. Juli planen sie einen Streichertag. Damit sprechen sie die Kinder der kreisweit neun Streicherklassen an. Es gehe darum, sie zu bündeln, denn Mele bringt Erfahrungen aus der Ensemblearbeit mit. Diese will die Kreismusikschule intensivieren. Ziel sei es, daraus eine Art Orchester entstehen zu lassen. Darüber hinaus ist für den Donnerstagabend in der Schnupperwoche (5. bis 10. Juli) ein ganz besonderer Abend vorgesehen. Nicht nur die Liebhaber französischer Musik seien zu einem spannenden „Atelier Chanson“ eingeladen. Unter der Leitung eines langjährigen Gesangspädagogen werde dieses Atelier kompakt und im Garten der Schule coronakonform vorgestellt. Teilnehmer lernen ausgewählte Chansons kennen und erleben sie beim gemeinsamen Singen.

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