Der Ausbau-Plan: Erst an der Brockeler Straße, danach am Stockforthsweg

In diesem Jahr soll’s losgehen

Der Fußweg am vorderen Teil des Stockforthsweg soll auf jeden Fall in diesem Jahr gebaut werden. Foto: Menker

Rotenburg – Der Rotenburger Ausschuss für Straßen- und Tiefbau hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend grünes Licht für den Straßenendausbau im ersten Teil des Neubaugebietes am Stockforthsweg gegeben. Der Plan dafür steht und ist den Anwohnern Anfang Dezember in einer Versammlung vorgestellt worden. Zunächst erfolgt jetzt die erforderliche Ausschreibung – und zwar im Paket mit dem Straßenendausbau im ersten Teil des Neubaugebietes an der Brockeler Straße. Dort soll der Ausbau auf jeden Fall noch in diesem Jahr beginnen. Geht es nach der Zielvorstellung des zuständigen Fachamtes, sollen im Spätsommer die Bagger anrollen und loslegen.

„Die Ausschreibung kann aber erst erfolgen, wenn der Haushalt für das laufende Jahr genehmigt ist“, erklärt Stephan Lohmann als Leiter des Amtes für Verkehr. Und das wird noch dauern, denn Kämmerin Kristina Hollmann kann ihn erst in diesem Monat einreichen, weil der Landkreis nun auch noch vorläufige Jahresabschlüsse für die Jahre 2012 bis 2015 einfordert.

Die Paketlösung für den Straßenendausbau biete sich an, weil damit das Gesamtvolumen des Auftrages steigt und zu erwarten sei, dass daraufhin mehr interessierte Baufirmen ihre Angebote abgeben. „Die aktuelle Marktlage zeigt, dass es bei kleineren Aufträgen mitunter schwer ist, überhaupt Firmen zu finden, die Angebote einreichen“, so Lohmann. Ob der Ausbau der Straßen im Neubaugebiet am Stockforthsweg dann ebenfalls schon in diesem Jahr vorgenommen werden kann, lasse sich zurzeit noch nicht sagen. „Das hängt dann auch von den Kapazitäten der Baufirma ab, die den Zuschlag bekommt“, so Lohmanns Kollege Uwe Knabe. Eines sei aber sicher: Der Fußweg entlang des Stockforthswegs bis zur Kurve soll auf jeden Fall schon in diesem Jahr hergestellt werden. Diesen Wunsch hätten die Anlieger bei der Versammlung geäußert. Gerade in diesem ersten Abschnitt sei es sehr eng. Einerseits wegen des starken Verkehrs, andererseits wegen der großen Baustelle, auf der der Bau von Mehrfamilienhäusern läuft.

Der erste Teil des Baugebietes Stockforthsweg ist fast vollständig bebaut. Beim jetzt ins Auge gefassten Straßenendausbau geht es um den Stockforthsweg sowie um die Straßen An der Rodau, Eisvogelweg, Fischotterweg und Libellenweg. Der Endausbau sehe vor, dass die Straße Stockforthsweg sowie die Straße An der Rodau bis in Höhe der Kleingartensiedlung als Tempo-30-Zone ausgebaut und die drei übrigen Straßen – Eisvogelweg, Fischotterweg und Libellenweg – als verkehrsberuhigte Wohnstraßen hergestellt werden, teilt die Verwaltung in der Sitzung des Ausschusses mit. Die Details der Ausbauplanung sind in der Anliegerversammlung vorgestellt und besprochen worden. Das letzte Wort zum weiteren Vorgehen des Straßenendausbaus hat der Verwaltungsausschuss.

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