Deutsch-russisches Kulturfestival erobert schnell die Herzen des Publikums

Rotenburgs bunte Vielfalt

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Unter den Stars auf der Bühne aus dem Kreis Rotenburg spielten sich Konstantin Filey-Cordes (Gitarre) und Eugen Schwndt (Akkordeon) in die Herzen des Publikums.

Rotenburg - Von Manfred Klein. Eine klingende Visitenkarte lieferte am Samstag die Kreisstadt Rotenburg ab. Beim traditionellen Kulturfestival der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland im Haus Niedersachsen der Rotenburger Werke zündeten über 160 Künstler aus allen Teilen Niedersachsens fünf Stunden lang ein buntes Kulturfeuerwerk, das alle Besucher restlos begeisterte.

Gleich zu Beginn der Großveranstaltung, die jedes Jahr an wechselnden Orten stattfindet, machten die Aktiven der Aerobic-Wettkampfgruppe des TuS Rotenburg tüchtig Dampf auf der Bühne. Die bis auf Bundesebene agierenden Leistungssportlerinnen zeigten Ausschnitte aus ihrem Programm. Viel Beifall ernteten die Tanz- und Gesangsbeiträge der internationalen Rotenburger Folkloregruppe „Goldene Brücke“ in wechselnden Kostümierungen.

Eine Klasse für sich: Julina Schwindt (Hemsbünde) und Sarah Bausmerth (Rotenburg) servierten Teile aus ihrem prämierten Konzertbeitrag aus dem Landeswettbewerb „Jugend musiziert“. Für ausgelassene Stimmung im Saal sorgten die studierten Musiker Konstantin Filey-Cordes (Lauenbrück) und Eugen Schwindt (Hemsbünde) im Duo mit Gitarre/Gesang sowie Akkordeon. Mit perfekten Darbietungen gefiel auch das Rotenburger Trio mit Goldzhan Frühling und Eugen Baun (Gesang) und Juri Greb (Akkordeon).

Hochkarätige Gesangs-, Tanz- und Musikdarbietungen zauberten auch die Kulturformationen auf die Bühne, die aus Hannover, Wolfsburg, Osnabrück, Barsinghausen, Gifhorn, Lüneburg, Celle und Peine angereist waren. Durch das Programm führte versiert die Moderatorin Jessica Ginter aus Scheeßel.

Mehrere Redner stellten zu Beginn des Kulturfestivals fest, dass die Integration der Deutschen aus Russland in den vergangenen 25 Jahren bis heute als gelungen bezeichnet werden könne. Wie Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber in seinem Grußwort feststellte, seien die mehr als 2000 Russlanddeutschen in Rotenburg eine wichtige Stütze und Kraft in der Gesellschaft und der Wirtschaft der gesamten Region geworden.

Deutsch-russisches Kulturfestival in Rotenburg

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