Unbekannte richten Schaden und Verwüstung am Schafstall in Unterstedt an

Der zweite Vorfall in diesem Jahr

Die Täter haben mehrere Bänke umgeworfen, auch die Feuerstelle wurde benutzt.
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Die Täter haben mehrere Bänke umgeworfen, auch die Feuerstelle wurde benutzt.

Unterstedt – Viel Zeit, Arbeit und Engagement stecken die Mitglieder des Verein Unterstedter Spieker in das Gelände rund um den Schafstall. Umso ärgerlicher ist, betont der Vorsitzende Dietrich Pahnke, wenn diese Eigenleistung mutwillig zerstört wird. Das ist nun bereits zum zweiten Mal geschehen.

Bei den Sitzecken sind Bänke und auf dem gesamten Gelände einige Geräte umgestoßen worden, im Schafstall selbst wurde ein Fach eingedrückt, und die Täter haben sechs Bienenkörbe verbrannt. „Besonders ärgerlich ist aber, dass kaputte Flaschen hinterlassen wurden“, sagt Pahnke. Das Gelände sei ein beliebter Anlaufpunkt für Wanderer, die teils auch ihren Hund mitbringen. Für die, aber auch für die Menschen könnten die herumliegenden Scherben eine Gefahr darstellen. Bereits im Frühjahr, Ende April, hatte es einen solchen Vorfall auf dem Gelände gegeben. Auf eine ähnliche Weise hätten die Täter damals Verwüstungen auf dem Areal angerichtet. Dank freiwilliger Helfer konnten die Schäden danach wieder repariert werden. Der Vereinsvorsitzende vermutet, dass die Täter sich dort unbeobachtet fühlten und feiern wollten. Er hofft, dass vielleicht Wanderer oder Spaziergänger etwas gesehen haben und berichten können.

Der Verein, der das Gelände von der Stadt zur Nutzung zu Verfügung gestellt bekommen hat, stellt dort alte landwirtschaftliche Geräte aus. Auch die alten Bienenkörbe, von denen sechs verbrannt wurden, gehören zu der Sammlung. Sie werden nicht mehr genutzt. Die Mitglieder kümmern sich aber allgemein um das Gelände, haben die verschiedenen Sitzgelegenheiten aufgebaut, sammeln regelmäßig den Müll ein und betreiben auch Naturschutz. So haben sie dort Feuchtbiotope geschaffen, diese Lehmquellen sollen Nistmaterial für Schwalben liefern. Auch um die Streuobstwiese kümmert sich der Verein. Viele Wanderer machen dort auf ihrer Runde auf dem Nordpfad „Dör’t Moor“ halt. Auch der „Tischlein-deck-Dich!“-Rastplatz befindet sich dort.

Laut Pahnke wird der Vorfall nun auch der Polizei gemeldet. „Wir erstatten Anzeige gegen unbekannt.“ Ob sich der Vorfall aufklären lässt, liege dann auch daran, ob Zeugen gefunden werden. Diese sollten sich, so Pahnke, dann am besten auch bei der Polizei melden.

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