2G+ auch im Erlebnisbad

Das Rotenburger Ronolulu bleibt weiter geöffnet

Das Freibadbecken ist weiter geöffnet.
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Das Freibadbecken ist weiter geöffnet.

Wer Schwimmen möchte oder die Sauna, braucht im Ronolulu ab Mittwoch auch einen negativen Coronatest - und muss geimpft oder genesen sein.

Update am 3. Dezember:

Rotenburg – Auch im Rotenburger Erlebnisbad Ronolulu ist der Zutritt aktuell nur noch nach der 2G-plus-Regel möglich. Ab Montag können allerdings auch vor Ort Selbsttests unter Aufsicht vorgenommen werden - aus Gründen der Qualitätssicherung, wie es heißt, mit Tests aus dem Bad zu einem Preis in Höhe von fünf Euro. Das Ronolulu reagiert damit auf die fehlenden Testmöglichkeiten in der Kreisstadt aktuell. Die Stadtwerke hoffen, das renovierte Hallenbad noch vor Weihnachten wieder freigeben zu können, solange bleibt das Freiband geöffnet. Ab Montag gilt fürs Freibad eine Öffnungszeit zwischen 8 und 18 Uhr, berichtet Badleiterin Irena Carstens. Sauna und Schwimm- sowie Sportkurse laufen weiter.

Der Artikel vom Montag, 29. November:

Rotenburg – Wenn ab Mittwoch der Landkreis die Corona-Warnstufe 2 erreicht, gilt auch im Erlebnisbad Ronolulu drinnen wie draußen die „2G+“-Regel. Auch die Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske besteht, natürlich nicht in den Becken oder in der Sauna. Darauf weist Badleiterin Irena Carstens hin. Die beste Nachricht allerdings: Das Ronolulu bleibt trotz der verschärften Maßnahmen geöffnet – vorerst. „Wir werden dann nach einer Woche schauen, wie es sich entwickelt“, so Carstens.

Mitten in der Pandemie läuft der große Umbau des Ronolulus. Derzeit wird noch kräftig am Hallenbad gearbeitet, das deswegen nur zu Teilen für Sport- und Schwimmkurse geöffnet ist. Wer Schwimmen möchte, muss das weiterhin im Freibad tun. Dort kann man auch kurz vor Weihnachten weiter seine Runden ziehen, bei 22 Grad im Schwimmer- und 29 Grad im Spielebecken. Rund 150 Gäste tun das noch täglich, sagt Carstens. Natürlich sei das für die Stadtwerke als Betreiberin nicht wirtschaftlich angesichts der immensen Energiekosten, aber: „Wir tun das für Rotenburg. Wir stehen parat, auch wenn es sich nicht lohnt.“ Solange der Umbau des Hallenbads nicht abgeschlossen ist, wolle man das Freibad offen lassen, selbst wenn es mal auf die Badekappe schneien könnte. Zudem sei es ganz wichtig, für die Kinder Schwimmkurse anbieten zu können – die sind bekanntermaßen auch noch von Test- und Impfpflichten ausgenommen.

Keine Testmöglichkeit vor Ort

Für die erwachsenen Besucher bedeutet die neue Warnstufe dann allerdings ab Mittwochmorgen: Zugang nur noch für Geimpfte oder Genesene mit negativem Testergebnis. Vor Ort können keine Tests gemacht werden. 24 Stunden sind die Bescheinigungen von Testzentren oder Arbeitgebern gültig, sodass auch Frühschwimmer weiter aktiv sein könnten, wenn sie einen Test vom Vortag dabei haben.

Wann die allgemeine Hallenbadsaison doch noch beginnen kann und wie lange Freibad und Sauna unter den gegebenen Umständen geöffnet bleiben können, ist derzeit offen. Langfristige Perspektiven könne man angesichts der pandemischen Entwicklung eh nicht machen. Der Umbau des Hallenbads ist nur der erste Schritt der großen Ronolulu-Sanierung: Im kommenden Jahr sollen das Dach und die Fassade erneuert werden. Insgesamt etwa 15 Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren in das Bad fließen.

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