Erste Headhunter-Erfolge

DAA Rotenburg bietet Jobcenter-Kunden seit April Hilfe bei der Jobsuche

Die Rotenburger DAA-Chefin Sabine Voss mit Uwe Guderjahn (l.) und Peter Daize.
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Die Rotenburger DAA-Chefin Sabine Voss freut sich, in Uwe Guderjahn (l.) und Peter Daize zwei Headhunter gefunden zu haben.

Sabine Voss, Leiterin der DAA Rotenburg, hat mit Uwe Guderjahn und Peter Daize jetzt zwei Headhunter mit im Boot, die dafür sorgen sollen, Jobcenter-Kunden schnell auf dem Arbeitsmarkt unterzubringen.

Rotenburg – Die Deutsche Angestellten-Akademie (DAA) an der Bartelsdorfer Straße in Rotenburg hat im Frühjahr eine neue Maßnahme für Kunden des Jobcenters gestartet – mit dem Ziel, die bis zu 70 Teilnehmer möglichst schnell wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt unterzubringen. Das teilt die Rotenburger Standort-Leiterin der DAA, Sabine Voss, mit.

„Headhunter II – erfolgreich zum neuen Job!“ ist der Titel dieser Maßnahme, in der Peter Daize und Uwe Guderjahn alles daran setzen, die Frauen und Männer wieder mit einem neuen Arbeitsplatz zu versorgen. Und die ersten Erfolge sind ihren Angaben nach bereits zu vermelden: „Die bisherige Vermittlungsquote liegt bei 15 Prozent“, erklärt Guderjahn. Er und sein Kollege kommen eigentlich aus dem Bereich Vertrieb und bringen laut Voss genau jene Voraussetzungen mit, die es für diese Aufgabe braucht. Und doch stellt sich die Frage, warum eine solche Maßnahme erforderlich ist, wenn doch das Jobcenter selbst in derselben Mission unterwegs ist. „Wir sind freier und haben für jeden Einzelnen viel mehr Zeit“, erklärt Peter Daize. Die Teilnehmer, die jeweils bis zu sechs Monate von den Headhuntern unterstützt werden, deckten seinen Angaben nach die komplette Bandbreite der Jobcenters-Kundschaft ab – von ungelernten Kräften bis hin zum Arzt. „Wir wollen jeden Teilnehmer genau dort abholen, wo er gerade ist“, meint Guderjahn. Er spricht zugleich die Aufgabe an, die es für ihn und seinen Kollegen zuerst zu erledigen galt: Ein Netzwerk musste her. Vor allem suchen die beiden Headhunter Betriebe in der Region auf, um einerseits zu erfahren, wo Möglichkeiten bestehen, und andererseits auf diesen Pool von zur Verfügung stehenden Arbeitskräften hinzuweisen. „Dieses Netzwerk ist Teil des Erfolges“, unterstreicht Daize. Inzwischen bekämen er und Guderjahn von den Unternehmen schon gezielte Anfragen, wenn es um die Suche nach Arbeitskräften geht.

Wichtiger Austausch

„Dabei arbeiten wir aber Hand in Hand mit dem Jobcenter“, versichert Sabine Voss. Dieser Austausch sei wichtig. Die Teilnehmer selbst haben mindestens einmal wöchentlich Kontakt mit den Headhuntern, sie bekommen begleitende Unterstützung, ihnen werden Praktika vermittelt, sie können erforderliche Schulungen wahrnehmen. „Wir helfen ihnen auch bei den Bewerbungen“, sagt Daize. Er und Guderjahn appellieren an potenzielle Arbeitgeber, sich zu melden, wenn es Angebote gibt.

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