Angebot ab Montag

Corona-Testzentrum in Rotenburg

Corona-Schnelltest
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Wer innerhalb von Minuten Gewissheit darüber haben möchte, ob er sich mit dem Coronavirus angesteckt hat, kann sich ab Montag auch in der Rotenburger Innenstadt testen lassen.

Die Fallzahlen im Kreis sind niedrig, aber auch hier gilt es, Infektionsketten zu unterbrechen. Helfen soll ab Montag ein Schnelltest-Zentrum.

  • Apotheker bietet kostenpflichtige Corona-Schnelltests an.
  • Ergebnis binnen 30 Minuten.
  • Appell von Landrat Luttmann.

Rotenburg – In der Rotenburger Fußgängerzone gibt es ab Montag ein Corona-Schnelltest-Zentrum. Apotheker René Große bietet das Angebot direkt neben seiner Innenstadt-Filiale im ehemaligen Telekom-Laden an. Termine sind erforderlich und können auf der Internetseite www.apotheke-grosse.de vereinbart werden. Der Preis beträgt 37,50 Euro.

„Wir dürfen nur Menschen testen, die nicht bereits Symptome haben“, betont Große. Bislang hatte Große die Antigen-Schnelltests in der Filiale an der Verdener Straße angeboten. „In den ersten beiden Wochen haben wir etwa 30 Schnelltest durchgeführt, die Nachfrage steigt“, hat Große beobachtet. Das neu eingerichtete Corona-Schnelltest-Center soll dazu beitragen, die Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Weitere Fragen beantworten die Mitarbeiter unter der kostenfreien Hotline 0800 / 9660660. Der Antigen-Schnelltest dient der frühen Diagnose und Unterbrechung der Übertragung des Coronavirus und wird per Nasenabstrich durchgeführt. Große: „Der Testvorgang inklusive Anmeldung dauert maximal zehn Minuten, innerhalb einer halben Stunde erhalten die Getesteten per E-Mail das Ergebnis.“

Ein weiterer Todesfall

Unterdessen hat das Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet: Ein 68-jähriger Mann aus Bremervörde ist im Diakonieklinikum gestorben. Er gilt als 77. Opfer der Pandemie im Landkreis. Mit neun neu gemeldeten Coronafällen gibt es kreisweit den Angaben nach aktuell 100 Infizierte. Acht Menschen werden im Krankenhaus behandelt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt für das gesamte Kreisgebiet bei 24 Neuinfektionen in Bezug auf 100 000 Einwohner, heißt es. 155 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

Landrat Hermann Luttmann (CDU) bittet die Bevölkerung in einem Statement aber, trotz der niedrigen Fallzahlen weiterhin vorsichtig zu sein. Luttmann: „Wir haben im Landkreis zurzeit sehr niedrige Inzidenzzahlen, dennoch sollten wir uns davon nicht in Sicherheit wiegen lassen. Das Gesundheitsamt beobachtet mit Sorge, dass rund 50 Prozent der neue Coronafälle der britischen Variante B 1.1.7 zuzuordnen sind. Diese ist um einiges ansteckender als die ursprüngliche Variante und kann sich schnell ausbreiten und die Inzidenzzahlen wieder nach oben treiben, wenn wir nicht die bekannten Abstands- und Hygieneregeln einhalten sowie medizinische Masken tragen, auch wenn es schwerfällt.“

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