Eike Holsten und Peter Tauber in Unterstedt

CDU auf Tour: „Danke für ihre Zeit“

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Hans Huntemöller (l.) kam vor seiner Haustür mit CDU-Generalsekretär Peter Tauber und Eike Holsten (r.) ins Gespräch. Der Landtagskandidat Holsten machte mit Tauber Haustürwahlkampf in Unterstedt.

Rotenburg - Von Farina Witte. Wahlkampf an der Haustür – für viele Politiker vor der Wahl ein wichtiges Instrument, um sich Stimmen zu sichern. Das findet auch Eike Holsten (CDU), der zum ersten Mal für die Landtagswahl kandidiert. Für seinen Haustürwahlkampf in Unterstedt hat er sich erfahrene Unterstützung dazu geholt: CDU-Generalsekretär Peter Tauber.

Tauber, den man wohl hauptsächlich in Anzug und Krawatte auf der politischen Bühne kennt, kommt leger gekleidet in Rotenburgs Vorort an. Mit Jeans und einer wetterfesten Jacke ist er passend gekleidet, findet er. „Wenn ich mit Anzug vor der Tür stehe, käme das wohl nicht so gut an.“ Auf der Fahrt vom Hof der Familie Kettenburg bis zur Wohnsiedlung unterhalten sich die beiden Unionspolitiker über ihre Erfahrungen mit den Haustürwahlkämpfen. „Das ist in dem kurzen Wahlkampf absolut wichtig. Da muss man alles geben“, meint Holsten. Nicht zu lange sollte man die potenziellen Wähler aufhalten, sind sich beide einig. „Nicht lang schnacken“, sagt Tauber. Holsten nickt, ergänzt aber, dass die Besuche an der Haustür auch wichtig sind, um sich Zeit zu nehmen und zuzuhören. Der Generalsekretär stimmt zu und erzählt von seinen eigenen Erfahrungen. Mehr als eine Stunde habe er schon bei einem Wohnzimmer-Gespräch verbracht. „Obwohl man ja eigentlich nicht ins Haus geht“, so Tauber. „Das sind aber dafür dann die besten Gespräche.“

Am Ziel angekommen steigen die beiden Politiker aus dem dunkelblauen VW-Bulli aus, den der Aufdruck „A-Team Bernd Althusmann“ und der Spruch „Ich liebe es, wenn eine Wahl funktioniert“ ziert. Das „A-Team“ bestand in Unterstedt nicht nur aus Tauber und Holsten, sondern auch aus Parteimitgliedern aus Unterstedt und Scheeßel. Sie schnappen sich die dunkelblauen Beutel mit Wahlkampfmaterial von Eike Holsten und schwärmen aus. Der Rotenburger Landtagskandidat selbst geht mit Tauber zur ersten Tür.

„Hallo, ich bin Peter Tauber, das ist ihr Kandidat Eike Holsten, aber ihn kennen Sie sicher schon“, stellt der Generalsekretär sich den Unterstedtern vor, die ihm die Tür öffnen. Dabei erkennen seine Gegenüber den CDU-Generalsekretär, obwohl ein paar deutlich überrascht sind vom Besuch des Bundespolitkers. Tätsächlich halten Tauber und Holsten die Besuche kurz. Sie überreichen den Flyer von Holsten und das Programm der Partei. „Hier ist noch was für Sie für heute Abend auf der Couch“, sagt Holsten und überreicht eine Tüte Chips. Zum Schluss sagt Tauber noch „Danke für ihre Zeit“, dann geht es zur nächsten Tür.

Ein paar Häuser klappern die beiden Politiker ab, und nur einmal müssen sie die Informationen in den Briefkasten einwerfen. Eine gute Öffnungsquote, meint der Generalsekretär. „Dabei ist die ideale Uhrzeit eher so von 15.30 bis 18 Uhr“, ist auch Holsten überrascht. Während Tauber kurz drauf zum nächsten Termin abreist, stattet der Rotenburger Kandidat noch weiteren Häuser in Unterstedt einen Besuch ab.

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