Bürger informieren sich nach dem Umbau beim Tag der offenen Tür im Kreishaus

Nun ein bekanntes Wesen

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Der Mix aus Information und Unterhaltung machte den Reiz der Veranstaltung am und im Rotenburger Kreishaus aus.

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Nach etwa drei Jahren Umbau- und Sanierungsarbeiten präsentierte sich das Kreishaus in Rotenburg am Samstag beim Tag der offenen Tür nun in einem neuen Gewand. Neben Veränderungen im Außen- und Innenbereich des Gebäudes, ist der Verwaltungskomplex – sehr zur Freude von Menschen mit Behinderungen und Familien mit Kinderwagen – barrierefrei zu erreichen. Umfangreiche Brandschutzmaßnahmen haben das Haus sicherer gemacht und die Büros sind durch die Installation von neuen Beleuchtungsanlagen heller geworden – davon konnten sich die Besucher selbst ein Bild machen.

Auf der Bühne vor dem Eingang gab es reichlich Show-Programm für alle Generationen. Die Jagdhornbläser eröffneten den Reigen der Vorführungen. Schnell entwickelte sich die Bühne im Innenhof des Gebäudekomplexes zum Besuchermagneten. Zu recht, denn was die Gruppen der Kreismusikschule präsentierten, konnte sich hören und sehen lassen. Ob Chöre, Solisten oder Bands aus dem Landkreis, sie alle erhielten für ihre Darbietungen reichlich Applaus und bildeten einen unterhaltsamen Gegenpol zu den eher nüchternen Informationen und Vorführungen der Behörde im Gebäudekomplex selbst. So war es den Mitarbeitern des Landkreises gelungen, sich mit einem äußerst interessanten Tag der offenen Tür zu präsentieren.

Mitarbeiter der Kreisverwaltung berichteten über ihre Arbeit und der Kreistag hielt eine fiktive Sitzung im Haus ab. Weit mehr als 200 Bürger nahmen das Angebot des Wasserlabors wahr, und ließen ihr Brunnen- oder Teichwasser untersuchen. „Wir analysieren das mitgebrachte Wasser auf den Ph-Wert, Geruch, die Färbung, Trübung, elektrische Leitfähigkeit sowie auf Nitrat-, Nitrit- und Ammonium-Inhalt und legen den Härtegrad fest“, erklärte Mitarbeiterin Wiebke Hartmann. Wegen des großen Andrangs werden die Ergebnisse der Analysen zugeschickt.

Tag der Offenen Tür im Rotenburger Kreishaus

Im Foyer des Haupthauses hatte der Kreisarchäologe Stefan Hesse einen Info-Stand mit Fundstücken aufgebaut. Dort bildeten sich große Menschentrauben. So ging es auch vielen anderen Mitarbeitern bei den Präsentationen ihrer Arbeitsbereiche im kleinen Sitzungssaal. Nach diesen Informationen war das Kreishaus für viele Besucher kein unbekanntes Wesen mehr.

Nicht ganz so trocken ging es bei den Rettungsdiensten und der Feuerwehr auf dem Amtshof zu. Sie stellten sich mit Gerät und praktischen Demonstrationen vor. Für die jüngsten Besucher war das Team von „Spielefant“ vor dem Kreishaus im Bereich der Gartenanlagen aktiv. Ob nun eine Partie mit der Rollenrutsche, ein bisschen Jonglieren oder aber ein Turmbau mit Holzstäben – für jedes Kind war an diesem Tag etwas dabei.

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