Vom 18. bis zum 20. August geht’s rund

La Strada: Die Kir braucht wieder helfende Hände

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Fantasievolle Auftritte gehören zum Konzept von La Strada. Um den Straßenzirkus auch in diesem Jahr wieder möglich zu machen, braucht die Kir erneut viele helfende Hände.

Rotenburg - Von Guido Menker. In dreieinhalb Monaten verwandelt sich die Rotenburger Innenstadt zum neunten Mal für ein Wochenende in einen einzigartigen Straßenzirkus. Vom 18. bis zum 20. August steht die Kreisstadt ganz im Zeichen von „La Strada – Straßenzirkus unterwegs“.

Und die Vorbereitungen dafür haben bereits begonnen. Das erklärt der Vorsitzende der Kulturinitiative Rotenburg (Kir), Uwe Goldschmidt, in einem Gespräch mit der Rotenburger Kreiszeitung.

Zurzeit gehe es vor allem darum, erneut ein großes Team von Ehrenamtlichen zusammenzustellen, das sich im August um den Auf- sowie um den Abbau, um die Fahrdienste, um die Künstlerbetreuung und deren Versorgung, den Gastro-Bereich der Kir sowie um den Programmverkauf und auch um die Info-Points kümmert. „Rund 100 Leute sind das insgesamt“, erklärt Goldschmidt. 

Sie alle engagieren sich ehrenamtlich und sollen auch beim nächsten Mal nur in Zwei-Stunden-Schichten gefordert sein, um möglichst selbst auch etwas vom Programm auf dem Pferdemarkt, an der Geranienbrücke, beim Heimathaus sowie auf dem Kirchhof miterleben zu können. Damit wird deutlich: Die Kir hält an einem Grundgerüst fest, das sich in den vergangenen Jahren entwickelt und auch bewährt hat.

Zu denen, die sich ehrenamtlich in den Dienst dieser weit über die Grenzen der Kreisstadt hinaus beliebten Veranstaltung beteiligen, gehören auch die Rotenburger Werke. Diesmal werde sich außerdem auch die Lebenshilfe Rotenburg-Verden mit einbringen, so Goldschmidt, der nicht zuletzt deshalb von einer inklusiven Veranstaltung spricht, denn auch von den auf dem Campus in Unterstedt lebenden Flüchtlingen haben im vergangenen Jahr einige von ihnen mit angepackt.

Mitte Juni erstes Infotreffen

Mit Blick auf die Zusammenstellung des ehrenamtlichen Teams plant die Kir für Mitte Juni ein erstes Informationstreffen im Rathaus. Der genaue Termin steht noch nicht fest, werde aber rechtzeitig bekannt gegeben, so der Kir-Chef. Wie schon beim vergangenen Mal, wird es auch diesmal zur Eröffnung von La Strada ein passendes Abendprogramm am Freitag geben, darüber hinaus hält die Kir an der Gala am Samstagabend fest.

Der Vorsitzende der Kulturinitiative unterstreicht, dass dieses Fest ohne die die Zuschüsse von der Stadt (17 000 Euro) und des Landkreises (13 000 Euro) nicht mehr möglich wäre, diese Veranstaltung durchzuführen. „Und eigentlich sollten diese Zuschüsse zumindest die Hälfte des Etats abdecken – das klappt aber nicht mehr“, so Goldschmidt. 

Der Etat liege inzwischen bei rund 66 000 Euro. Aber woher kommen diese Kosten? „Wir haben es mit mehr als 20 Straßenkünstlern zu tun, die von ihren Einnahmen aus der Zeit zwischen Mai und September leben müssen“, erklärt Uwe Goldschmidt. Daher seien entsprechend höhere Tagesgagen fällig – und das für Künstler, die von internationalem Format seien.

Security-Team notwendig

Doch damit allein sei es nicht getan: Es brauche ein Security-Team, dass die Spielstätten bewacht, jede Menge Technik und Ausstattung, einen Fahrdienst sowie Werbung. Und: Die Kir arbeitet in Sachen La Strada mit der Bremer Agentur „zweifellos.net“ zusammen – auch die möchte am Ende etwas verdienen. Sie kümmert sich vor allem um die Zusammenstellung des Programms und der Künstler.

Außerdem ist in diesem Jahr auch die Kreiszeitung an Bord – Anlass dafür ist das 150-jährige Bestehen. „Sie beteiligt sich mit großem Engagement und hat besonders Kinder und Familien im Blick“, freut sich der Kir-Vorsitzende.

Wer mit der Kir Kontakt aufnehmen oder sich vielleicht schon jetzt als Helfer melden möchte, kann sich unter der Mail-Adresse info@kir-row.de an den Vorstand wenden. Weitere Infos über die Kir gibt es im Internet.

www.kir-row.de

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