18. Blutspendeaktion an den Berufsbildenden Schulen in Rotenburg / DRK ehrt Lehrerin Elli Döbler

„Dieses Projekt ist mein Baby“

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Elli Döbler (3.v.l.) wird pensioniert. Als Dank für ihren Einsatz erhält sie ein Geschenk.

Rotenburg - Es war bereits die 18. Blutspendeaktion an den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Rotenburg. 300 Schüler haben sich angemeldet. Die BBS-Lehrerin Elli Döbler und die DRK-Mitarbeiterin Josefa Brüggemann initiierten vor 19 Jahren den Aderlass der Schüler aus dem Kreis Rotenburg.

„Ich weiß noch genau, wie Josefa Brüggemann und ich in der Stadt bei einer Tasse Kaffee saßen und Pläne schmiedeten, wie eine Blutspendeaktion an den Berufsbildenden Schulen durchgeführt werden kann“, erinnert sich Döbler, die gestern vom DRK-Mitarbeiter Andreas Moormann für ihren Einsatz in Sachen Blutspende geehrt wurde.

Vor 19 Jahren sei, wie auch heute wieder, das DRK-Blutspende-Team an die BBS gekommen, um die Blutentnahme durchzuführen. „Damals organisierten die Experten vom Roten Kreuz den gesamten Ablauf“, so Döbler. Das habe sich aber bereits nach zwei Jahren geändert. Fortan hätten Schüler der Berufsfachschule Hauswirtschaft für Realschulabsolventen die Betreuung der Blutspender und die Organisation des Ablaufs in die eigene Hand genommen.

„Früher haben wir alles an einem Tag durchgeführt. Heute machen wir eine Projektwoche daraus“, erklärt die Lehrerin. Von der Planung bis hin zu den Nachbereitungen liege nun alles im Verantwortungsbereich dieser Schüler. „Und die werden für ihre Arbeit während der Blutspendeaktion im Lernfeld drei von uns benotet“, so Döbler. „Ich bin in diesem Jahr das letzte Mal dabei. Es fällt mir schwer, denn das Projekt ist mein Baby“, erklärt die Pädagogin, die noch in diesem Jahr pensioniert wird. Karin Schnakenberg, die bereits in den vergangenen Jahren mit dabei war, verspricht, das „Baby“ weiter zu pflegen. Auch heute werden wieder Schüler ihr Blut Spenden. In diesem Jahr wird an beiden Tagen parallel eine Typisierung für die Deutsche Stammzellspendendatei im gleichen Haus durchgeführt. Ein paar Tröpfchen Blut oder Speichel – und schon ist der erste Schritt getan, um das Leben von Menschen zu retten, die auf eine Knochenmarkspende angewiesen sind.

go

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