Rotenburger Werke laden zum Rundgang über das historische Gelände ein

Blick hinter das „Grüne Tor“

Geschäftsführer Thorsten Tillner (v.l.), Elena Hels, Rüdiger Wollschläger und Klaus Brünjes
+
Hinter dem „Grünen Tor“ begrüßen Geschäftsführer Thorsten Tillner (v.l.), Elena Hels, Rüdiger Wollschläger und Klaus Brünjes die Besucher.

Die Rotenburger Werke laden zu einem Rundgang über das historische Gelände ein, zu einer Erkundung des sogenannten „Innovations-Quartiers“.

Rotenburg – Das „Grüne Tor“, Eingang zum historischen Gelände der Rotenburger Werke an der Lindenstraße, war lange Zeit verschlossen. Passieren durfte es nur, wer eine grüne Berechtigungskarte bei sich trug. Heute steht es allen Interessierten offen. Noch immer tun sich viele Rotenburger aber schwer damit, das Gelände zu erkunden, berichtet Rüdiger Wollschläger, Sprecher der Werke. Ein kostenloser Info-Parcours soll die Hemmschwelle nehmen und Interessierten die Möglichkeit geben, das sogenannte „Innovations-Quartier“ in einem etwa einstündigen Rundgang zu erkunden.

Schautafeln an zehn Stationen informieren über die Gebäude und über das Leben in der „Sonderwelt“, in der Menschen mit Behinderung lange eingeschlossen waren.

„Der Spaziergang bietet Einblicke in die bewegte Geschichte des 5,5 Hektar großen Geländes, die bis ins Jahr 1880 zurückreichen. Der Rundgang ermöglicht es auch, das entstandene Potenzial für die künftige Innenstadt-Entwicklung wahrzunehmen“, so Wollschläger.

Start ist an der alten Turnhalle, in der heute die Bildnerische Werkstatt untergebracht ist. Von dort geht es weiter auf das historische Kerngelände zum Vorsteherhaus, dessen Eingang direkt hinter dem Grünen Tor liegt. Weitere Stationen des Rundgangs sind unter anderem die Mauer und das Kottmeier-Haus, das nach dem Gründer der damaligen Rotenburger Anstalten, Pastor Adolf Kottmeier, benannt ist.

Spaziergänger erfahren entlang des Parcours Wissenswertes über die Entwicklung der ehemaligen Anstalt und bekommen erste Eindrücke davon, wie die Zukunft der Werke aussehen soll. „Menschen mit und ohne Behinderung werden gemeinsam leben“, betont Werke-Geschäftsführer Thorsten Tillner. Besucher, Bewohner und Mitarbeiter sollen gleichermaßen die geplanten Veränderungen verfolgen.

Der Info-Parcours wurde von Werke-Archivar Klaus Brünjes mit erarbeitet: „Von 1963 bis 1971 habe ich hier gelebt. Es war eine Welt für sich, mit einer eigenen Schule, alles war da.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Mögliche Minister unter Rot-Gelb-Grün

Mögliche Minister unter Rot-Gelb-Grün

Die übelsten Fehltritte von Armin Laschet

Die übelsten Fehltritte von Armin Laschet

Die deutschen Bundeskanzler und die Bundeskanzlerin seit 1949

Die deutschen Bundeskanzler und die Bundeskanzlerin seit 1949

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Meistgelesene Artikel

Büttinghaus: Grindel ist „Teil des Problems“

Büttinghaus: Grindel ist „Teil des Problems“

Büttinghaus: Grindel ist „Teil des Problems“
Firma Hansa Maschinenbau plant Ansiedelung im Sottrumer Gewerbegebiet

Firma Hansa Maschinenbau plant Ansiedelung im Sottrumer Gewerbegebiet

Firma Hansa Maschinenbau plant Ansiedelung im Sottrumer Gewerbegebiet
Grindel fordert Aufarbeitung in der CDU

Grindel fordert Aufarbeitung in der CDU

Grindel fordert Aufarbeitung in der CDU
Carsten Büttinghaus verpasst Einzug in das Parlament

Carsten Büttinghaus verpasst Einzug in das Parlament

Carsten Büttinghaus verpasst Einzug in das Parlament

Kommentare