„Le Fly“, „Shit Happens“ und „Pure Tonic“ auf der Bühne

Besucher rocken bei „laut & draußen“

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Bei „Shit Happens“ handelt es sich um eine inklusive Formation. Von ihr gab es viele Coverversionen.

Rotenburg - Von Farina Witte. Eine volle Tanzfläche und eine gute Stimmung drum herum: Die Besucher des „laut und draußen“-Festivals hatten am Mittwochabend ihren Spaß bei den Auftritten der drei Bands. Zum achten Mal veranstaltete ein fünfköpfiges Organisationsteam, unterstützt von 25 ehrenamtliche Helfern, das Festival. Mit mehr als 600 Besuchern sind die Veranstalter sehr zufrieden.

Den Anfang machte die Rockband „Pure Tonic“. Die fünf Musiker aus Oelkerhusen brachten die Zuschauer ordentlich zum Tanzen. Schon vor dem ersten Song waren die einige Zuschauer vor der Bühne. Die Rockmusik der Band schien dem Publikum gut zu gefallen, denn zu Liedern wie „Be my Baby“ oder „Caroline“ füllte sich die Tanzfläche mehr und mehr.

„laut und draußen“-Festival in Rotenburg

Nach einer Zugabe und einer kurzen Umbaupause kam dann die Lingener Formation „Shit Happens“ auf die Bühne. Die inklusive Band macht seit 2012 zusammen Musik und covert viele Songs, hat aber auch eigene Stücke. Beim „laut & draußen“-Festival spielten sie Coverversionen von „Rockin’ All Over The World“ und Westernhagens „Sexy“ bis hin zu „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller. Die Zuschauer fanden die bunte Songauswahl gut, immerhin stimmten sie mit kräftigem Applaus der Frage „Das ist wirklich die geilste Band Lingens, oder?“ von Organisator Stephan Slomma zu.

Jung und Alt feierten zusammen ausgelassen auf dem Kalandshof der Rotenburger Werke.

Die Tanzfläche wurde noch einmal richtig voll, als die letzte Band, die Hamburger „Le Fly“, auf die Bühne kam. Sie spielte eine Mischung aus Reggae, Rap und Rock. Während die Band mit einem lässigeren Reggae-Rap-Song begann, war schon das zweite Lied deutlich rockiger. Dazu passt wohl auch die Selbstbeschreibung der Band, die ihr Musikrepertoire als „ne gemischte Flyschplatte“ beschreiben, wie Slomma vor dem Auftritt ankündigt.

Applaus, Applaus – die Fans hatten ihren Spaß.

Auf der Wiese vor der Bühne auf dem Kalandshof war ein buntes Publikum zu finden – Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung. Die lockere und fröhliche Atmosphäre ist das, was das Festival ausmacht, meint Slomma. „Die Leute, die herkommen wollen einfach Spaß haben und tanzen.“

Ja, es war wirklich richtig laut da draußen.

„In zwei Jahren ist unser zehntes Jubiläum, und da wollen wir auch was Besonderes machen“, sagt Slomma und fügt an, dass es auch schon erste Ideen dafür gibt.

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