Schmelztiegel der Nationen

300 Besucher feiern den Afrika-Tag des Vereins Kinderhilfe Kenia

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Kinder aus verschiedenen Nationen jagen gemeinsam den „Bonbon-Mann“ über den Strand und machen süße Beute.

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Mehr als 300 Besucher aus Europa, Afrika und Amerika haben am Sonntag bei hochsommerlichen Temperaturen am Ufer des Rotenburger Weichelsees bewiesen, wie gut Menschen, egal welcher Nation und Religion sie angehören, bestens miteinander auskommen können.

Der Rotenburger Verein Kinderhilfe Kenia als Initiator und Organisator des sogenannten Afrika-Tags war von der Resonanz der Öffentlichkeit überwältigt. Der Vorsitzende Ingo Reimann und viele Mitglieder des Vereins hatten den Tag bestens vorbereitet. 

Großzügige Gäste honorieren die tolle Atmosphäre

Den Leuten gefiel das afrikanische Ambiente direkt vor dem Strandhouse am Ufer des idyllischen Weichelsees mit der kleinen Strandbar, den Afrika-Souvenirstand, dem Biergarten und dem temporären Café Kenia. Dort gab es reichlich – und dazu noch kostenlos – Kaffee und Kuchen. Wer wollte, konnte dafür einen Obolus in einen Spendenbehälter werfen. Begeistert von der Atmosphäre und der gelösten Stimmung zeigten sich die Besucher von ihrer großzügigen Seite. Schließlich wird das Geld direkt für das Waisenhaus ausschließlich für Mädchen im Mudzini Kwetu Centre in der Nähe von Mombasa verwendet. Genauso wie der Erlös aus dem Losverkauf der Strandtombola, deren Lose sehr zur Freude der Kinderhilfe Kenia bereits nach drei Stunden ausverkauft waren.

Schmelztiegel der Nationen am Weichelsee

„Leider hatten wir bei der Terminierung nicht daran gedacht, dass zurzeit der Fastenmonat Ramadan für Muslime das Essen am Tage verbietet. So sind in diesem Jahr weniger Afrikaner gekommen als vor zwei Jahren“, so Reimann. Diejenigen, die da waren, haben die Teilnahme nicht bereut. Viele verbindende Gespräche zwischen den Rotenburgern und den Gästen aus der Welt machten den Reiz bei den Erwachsenen aus. Die Kinder hingegen bevorzugten das Toben am Strand. Oder sie jagten den „Bonbon-Mann“ und machten reichlich Beute. Wer wollte, konnte sich sein Gesicht bunt bemalen lassen oder an einem Seifenbottich riesige Seifenblasen herstellen.

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