Die beste Zeit für Karriere auf „goldenem Boden“

Feierliche Übergabe der Gesellenbriefe durch die Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser

Obermeister Horst Fricke (v.l.) überreicht in der Aula der Berufsbildenden Schulen Rotenburg den frisch gebackenen Zimmerern Eugen Bachmann, Jonas Tieste und Hannes Vollmer die Gesellenbriefe. - Fotos: Goldstein

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Insgesamt 67 Nachwuchshandwerker der Rotenburger Innungen, die in der Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser organisiert sind, haben am Donnerstagabend während einer Feierstunde in der Aula der Berufsbildenden Schulen Rotenburg (BBS) ihre Gesellenbriefe erhalten.

Für die jungen Frauen und Männer der Gewerke Maurer, Dachdecker, Kraftfahrzeugmechatroniker, Metallbauer, Tischler, Zimmerer und Gebäudetechniker ist mit der Freisprechung durch den Kreislehrlingswart Hans-Dieter Henke die duale Ausbildung beendet. Als gefragte Handwerker werden sie nun ihr erlerntes Können und Wissen bei ihrer täglichen Arbeit fachgerecht umsetzen.

Unter dem Applaus der Eltern, Ehrengäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie Freunden und Ausbildern marschierten die jungen Handwerker zur Klaviermusik des Pianisten Ulli Torspecken aus Rhadereistedt stolz und ziemlich erleichtert, alles hinter sich zu haben, in den Festsaal der BBS. Die Anwesenheit unter anderem des SPD-Generalsekretärs Lars Klingbeil, des stellvertretenden Rotenburger Landrates Hans-Jürgen Krahn (CDU) und des Landtagsabgeordneten Eike Holsten (CDU) unterstrich die Bedeutung des Handwerks für die Kreis-, Landes- und Bundespolitik.

Applaus für die Gesellen von Heiner Ehlen (CDU, v. l.), Eike Holsten (CDU), Lars Klingbeil (SPD) und Hans-Jürgen Krahn (CDU).

Mit der Freisprechung fallen alle Anstrengungen, Prüfungsstress und Anspannung von den jungen Handwerkern ab und gehören der Vergangenheit an, so der Kreishandwerksmeister Norbert Schmudlach bei der Begrüßung. „Genießen Sie den Tag, seien sie stolz und lassen sie sich gratulieren.“ Nie habe der Ausspruch „Handwerk hat goldenen Boden“ solche Bedeutung gehabt wie in der Gegenwart. Nie sei die Zeit besser für den Handwerkernachwuchs gewesen, um Karriere zu machen. „Sie können die Zukunft aktiv mitgestalten und die Welt mit ihrem Können und Ideen ein Stück verbessern.“

„Als Gesellen tragen jetzt Verantwortung für ihre berufliche Zukunft. Freigesprochen von allen möglichen Fehlern, die Sie während Ihrer Ausbildung vielleicht gemacht haben“, so Schmudlach. Das Ende der Lehrzeit sei aber nicht das Aus der Lernzeit. Die Notwendigkeit zu lernen höre mit dem Empfang des Gesellenbriefs nicht auf.

In die gleiche Kerbe schlug auch der Festredner Hans-Jürgen Krahn. Der stellvertretende Landrat sprach den Fachkräftemangel in Deutschland an und betonte die Bedeutung der Zuwanderer als zukünftige Facharbeiter für das deutsche Handwerk. Viele Länder beneideten Deutschland um die duale Ausbildung, die als Grund für die „gute deutsche Wertarbeit“ genannt werde. Selbst der amerikanische Präsident Donald Trump („America first“) lobe das deutsche duale System. Zum März konnten 193 Ausbildungsverträge in der Kreishandwerkerschaft geschlossen werden. So sind zurzeit 557 junge Menschen in 191 Ausbildungsbetrieben in der Ausbildung.

Freisprechungen bei den Rotenburger Handwerker-Innungen

 © Heinz Goldstein
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Die Innungsbesten mit der Note „sehr gut“ oder „gut“: Jan Aldag (Hamersen), Fabian Stock (Ostervesede), Ray-Anne Breitzmann (Zeven), Jan-Niklas Mahnken (Wittkopsbostel), Ian Michael Darley (Rotenburg), Tobias Gottschalk (Rotenburg), Dustin Hollmann (Bartelsdorf), Eugen Bachmann (Rotenburg) und Jonas Tieste (Bremen).

Die Kammersieger im Praktischen Leistungswettbewerb 2017: Philipp Haren (Bothel), Jonathan Salewski (Rotenburg) und Raphael Pieninck (Fintel).

Kammersieger, Landessieger und Bundessieger bei den Deutschen Meisterschaften der Bauberufe: 2017: Jens Behrens (Scheeßel.

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