Berufsinformationstage im Ratsgymnasium / Handwerk mit dabei

Die Zukunft im Blick

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In der Pausenhalle des Ratsgymnasiums zeigen Aussteller Berufsperspektiven auf.

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Seit Montag gehen am Rotenburger Ratsgymnasium die Berufsinformationstage über die Bühne. Auch noch am Dienstag haben die Schüler der Oberstufe die Möglichkeit, sich über verschiedene Berufe oder Universitäten zu informieren und ihre Zukunftspläne zu konkretisieren.

„Die Angebote sind ganz speziell auf Abiturienten zugeschnitten. Wir haben an unserer Schule hochqualifizierte junge Menschen, das wissen die hier anwesenden Firmen und Institutionen sehr wohl zu schätzen“, erklärte die Rektorin Iris Rehder am Montag zu Beginn der Informationstage. Das sei eine echte „Win-Win-Situation“ für Schüler und Aussteller. Die Vielfalt der Angebote, vom Handwerk bis hin zum Studium, sei beeindruckend.

Die Informationen sind für Schüler der zwölften Klassen, die sich noch nicht beruflich orientiert haben, ebenso interessant wie für die Jahrgänge zehn und elf. In den Klassenräumen informieren Experten – häufig aus der Umgebung – zu Karriechancen unter anderem im Bank-, Justiz-, und Ingenieurwesen, Management, Theater sowie in Medizin, Verwaltung und in einigen Branchen mehr.

So erhalten die Schüler in den stündlich wechselnden Referaten Informationen zu Bewerbung, Anforderungen, Ausbildungsverlauf und späteren Karrierechancen. Auch die Rotenburger Kreiszeitung ist durch einen Vortrag ihres Redaktionsleiters Michael Krüger vertreten, der mit den Schülern am Dienstag über die Ausbildung zum Redakteur spricht.

„Als Leuchtturmschule für duale Berufsausbildung erfüllen wir eine wichtige Aufgabe als Vorbild für andere Schulen“, erklärt Friedhelm Horn, der seitens der Schule die Organisation übernommen hat. Ein Beleg dafür, wie wichtig das Ratsgymnasium die Berufsausbildung im Handwerk nimmt, sei die Anwesenheit der Industrie- und Handelskammer Stade auf dieser Veranstaltung. „Wir wollen zukünftig die Arbeit zwischen uns und dem Mittelstand verdichten“, so Horn.

In die gleiche Kerbe schlägt auch der Rotenburger Kreishandwerksmeister Friedrich Leefers, der am Montag erstmalig dabei war. Er begrüßt, dass die Schule erkannt habe, dass auch für Gymnasiasten im Handwerk große Karrieremöglichkeiten vorhanden seien. Es gebe zahlreiche individuelle Bildungswege, da müsse der kürzeste direkt über ein Studium nicht immer der beste sein. Die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium und dem Handwerk nehme langsam an Fahrt auf und sei auf einem richtigen Weg zum Wohle der Schüler. Bürgermeister Andreas Weber (SPD) betonte, eine wichtige Aufgabe der Schule sei, dass sie den Abiturienten Orientierungsmöglichkeiten für einen zukünftigen Beruf gibt.

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