Mitgliederversammlung des Bücherverbandes Lüneburg-Stade im Kantor-Helmke-Haus

Berater und Dienstleister für Büchereien

Geschäftsführer Günter Bassen (l.) und der Vorsitzende Kai-Uwe Bielefeld (6.v.r.) mit Gästen und Vorstandsmitgliedern. - Foto: go

Rotenburg - Der Vorstand des Bücherverbandes Lüneburg-Stade hat gestern Vormittag seine Mitglieder in die Rotenburger Stadtbibliothek im Kantor-Helmke-Haus eingeladen. Mit dabei waren Kai-Uwe Bielefeld, Landrat des Landkreises Cuxhaven (Vorsitzender), Hans-Bernd Kaufmann, pensionierter Samtgemeinde- und Stadtdirektor (stellvertretender Vorsitzender), Michael Roesberg, Landrat des Landkreises Stade, Frank Holle, Samtgemeindebürgermeister von Tarmstedt, und Thomas Maack, Bürgermeister Adendorf, hatte. Eine Änderung im Vorstand: Die Bürgermeisterin von Bad Fallingbostel, Karin Thorey, hat die Arbeit von Kaufmann übernommen.

Der hauptamtliche Geschäftsführer des Verbandes und Leiter der Büchereizentrale Niedersachsen, Günter Bassen, und Bielefeld zogen eine Bilanz der vergangen zwei Geschäftsjahre. Beide zeigten sich besonders erfreut, dass der Landkreis Rotenburg nach einigen Jahren Abstinenz laut Kreistagsbeschluss seit 2017 wieder mit dabei ist. Der Vorsitzende betonte, wie wichtig die Arbeit des Verbandes auch für den Landkreis sei. „Wir sind Dienstleister öffentlicher Büchereien und verstehen uns als Bindeglied zwischen den Bibliotheken, dem Land und den Projekten. Unsere Stärken liegen in der Beratung und Unterstützung.“ Besonders profitierten auch Bibliotheken kleinerer Gemeinden davon.

„90 Gemeinden und neun Landkreise sind bei uns Mitglied“, so Geschäftsführer Bassen. Die Büchereizentrale mit Sitz in Lüneburg ist das ausführende Organ des Verbandes. Sie ist auf der einen Seite eine Beratungseinrichtung, erbringt aber auch handfeste Dienstleistungen für die Bibliotheken. Sie wird vom Land gefördert und von den Kommunen finanziert. Sie versucht alles, was den Büchereien die Arbeit erleichtert und nutzerorientierter macht, zu unterstützen. Das reicht von einer Soft-ware, geht über verschiedene Leseförderprojekte inklusive Bilderbuchkino bis hin zu betriebswirtschaftlichen Projekten. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Beratung.

Bibliotheken zählen zu den meistgenutzten öffentlichen Einrichtungen, abgesehen von den Schulen. Auch die Digitalisierung habe in den Büchereien Einzug gehalten. E-Books seien heute ebenso im Programm wie Bücher. - go

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