Nächste Ausgabe am 13. Juli

Beachparty am Weichelsee: Drei Areas und vier DJs

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Sie laden zur Beachparty ein: Lars-Oliver Völkel (r.) und Benjamin Prekul.

Rotenburg - Feiernde, glückliche Menschen, ein Cocktail im Sonnenuntergang und Wellen, die sanft an den Strand schlagen – so oder ähnlich stellt man sich den idealen Sommertag vor. Am besten in der Südsee. Leider muss es für viele ein Traum bleiben, weil es am nötigen Kleingeld fehlt.

Doch gar so leer müssen sie nicht ausgehen. Schließlich gibt es ja Lars-Oliver Völkel und Benjamin Prekul. Beide haben sich in jüngster Vergangenheit als Veranstalter mehrerer Events in Rotenburg einen Namen gemacht – Prekul zum Beispiel als Mastermind hinter dem Ferdinands Feld Festival. Zusammen sorgen er und Völkel dafür, dass auch Menschen mit eher schmalem Geldbeutel die Sommerstimmung genießen können: bei der „Summer Sensation“, der Beachparty am Rotenburger Weichelsee.

Die zweite Ausgabe unter der Regie von Prekul und Völkel ist für den 13. Juli geplant. Los geht‘s um 16 Uhr. Schluss soll morgens um 4 Uhr sein. Dafür, so ist es geplant, gibt es drei Tanzflächen, die Areas. Dort sollen vier DJs für Stimmung sorgen. Wer es sein wird, verraten Prekul und Völkel noch nicht – ihnen fehlt bislang die schriftliche Bestätigung für die Auftritte der Riemelmaster.

Nur so viel ist klar: Auf der sogenannten Mainstage gibt es eine Mischung aus House, Elektro und Musik aus den Charts. In einem Zelt findet sich die Black Urban Area. „Da gibt es natürlich nur Black Music“, sagt Prekul schmunzelnd. Beide Angebote seien vor allem etwas für die jüngeren Partyfreaks. Damit die ältere Generation nicht zu kurz kommt, gibt es die Ü30-Area – mit Musik aus den 1980er-, 1990er- und 2000er-Jahren sowie Songs aus den Charts. Über diesen Mix freuen sich die beiden Beachparty-Macher. Sie versprechen, dass dieser Mix eingehalten wird. Hintergrund: Im vergangenen Jahr habe es auch auf der Ü30-Area zu viel Elektro gegeben. Prekul hebt denn auch hervor: „Das Ganze ist eine generationsübergreifende Veranstaltung.“

Partylocation am Weichselsee steht fest

Wie die Partylocation angeordnet sein wird, ist auch schon klar: Schräg auf dem Weg gegenüber dem jetzigen Strandhouse gibt es die Main Area, wo die Leute auf dem Sand tanzen können. Die Black Area erstreckt sich zwischen der Skulptur und Fahnenmast auf dem Gelände und rechts davon tanzen die Älteren. Alle Besucher zusammen dürfen sich zudem aufs Höhenfeuerwerk freuen. „Das kommt in diesem Jahr auf jeden Fall wieder“, sagt Völkel.

Auf dem Partygelände dürfen sich bis zu 1 600 Menschen aufhalten. Diese Grenze sei 2018 komplett ausgereizt worden, erklären die beiden Veranstalter – wobei es im Durchlauf mehr Gäste sind. Wenn nämlich Besucher das Gelände verlassen, werden neue Gäste hereingelassen.

Während Prekul und Völkel in diesen Tagen intensiv mit ihren Planungen beschäftigt sind, geht es auch an anderer Stelle voran: bei der Neuplanung am Weichelsee. Wie berichtet, hatte der langjährige Betreiber des Strandhouse, Ulli Schorpp, Ende vergangenen Jahres aufgegeben. Die Stadt Rotenburg schrieb daraufhin einen Wettbewerb aus, um das Areal mit neuem Leben zu erfüllen.

Den Zuschlag hat Philipp Landschof bekommen. Der 41-jährige Eventorganisator und Catering-Anbieter aus Kirchwalsede plant am Weichelsee unter anderem eine Tagesgastronomie mit rund 20 neuen Arbeitsplätzen. Die Entwürfe dafür lieferte die Rotenburger Planungsgesellschaft Nord (PGN) – und nicht nur für den, sondern auch für den zweiten Teil des Projekts.

Holz-Module für Übernachtungen

Denn darüber hinaus sollen auf einem Grundstück auf der anderen Seite der Bremer Straße in modernen und gut ausgestatteten Holz-Modulen Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen werden. Dahinter ist Platz für die Wohnmobilisten vorgesehen, die zurzeit noch direkt am See ihren Platz finden. Die Kosten für das Projekt werden mit rund 3,5 Millionen Euro veranschlagt. Wer das Geld investiert, ist zurzeit noch nicht bekannt. „Die Investoren möchten im Hintergrund bleiben“, sagt Landschof auf Nachfrage.

Der Gastronom geht davon aus, dass er seinen bereits Anfang des Jahres kommunizierten Zeitplan einhalten kann. Das heißt, der Abriss des alten „Strandhouse“ erfolgt noch in diesem Jahr. Ob dies indes im Juli, August oder erst im September sein wird, weiß Landschof noch nicht. Das hänge unter anderem davon ab, wie schnell die Architekten sind. Auf jeden Fall aber möchte Landschof zumindest seine Gastronomie wie geplant im Spätsommer des kommenden Jahres eröffnen.

Voraussetzung dafür ist gültiges Baurecht. Daran arbeitet die Stadt Rotenburg zurzeit. Clemens Bumann, Leiter des Amtes für Planung, Entwicklung und Bauen, sagt, dass die Verwaltung derzeit den Bebauungsplan ändere, damit das Projekt realisiert werden kann. Der Plan geht danach dem Bau-, und dem Verwaltungsausschuss zu. Danach muss noch der Stadtrat grünes Licht geben. Dies alles dürfte nach Bumanns Einschätzung bis Juni geschehen sein.

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