Bahnstrecke Rotenburg-Verden voll gesperrt

Feuerwehren gefordert: Bahndamm und Wald brennen

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Die Bahnstrecke zwischen Rotenburg und Verden wurde voll gesperrt, damit die Brandschützer löschen konnten.

Süderwalsede - Von Jens Wieters. Mehrere Böschungsbrände auf dem Bahndamm der Strecke von Rotenburg nach Verden haben am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr zu Großeinsätzen von Feuerwehr und Polizei bei Süderwalsede geführt. Der Bahnverkehr in dem Bereich wurde komplett eingestellt. Die Löschmaßnahmen gestalteten sich schwierig, weil sich die Feuer teilweise in unwegsamen Gelände befanden. Gegen 19 Uhr wurden die Feuerwehren aus dem Raum Visselhövede zu einem Waldbrand bei Drögenbostel gerufen.

Laut Abschnittsleiter Jürgen Runde waren am Nachmittag 80 Feuerwehrleute aus der Region Sottrum und aus dem Walseder Raum im Einsatz. Mit viel Wasser und Feuerpatschen bekämpften die Brandschützer die Flammen, die durch die trockene Witterung reichlich Nahrung fanden. Runge dankte den anwohnenden Landwirten, die die Löscharbeiten mit Güllewagen voller Wasser unterstützt haben. Mit Hubschraubern und einem Flugzeug wurde das weitläufige Gelände nach weiteren Brandnestern abgesucht. Ursache der Feuer war vermutlich die funksprühende Bremse eines Güterzugs, der erst in Eystrup gestoppt werden konnte. Bis dahin hatte der Funkenflug den Bahndamm zwischen Rotenburg und Verden sowie im weiteren Verlauf bis nach Dörverden in Brand gesteckt. Auch die Bahnstrecke Bremen-Hannover wurde einige Stunden gesperrt. Ebenso die Autobahn 27 im Bereich der Anschlussstelle Verden-Nord.

Böschungsfeuer an Bahnlinie bei Bothel

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Gegen 19 Uhr heulten auch in Visselhövede die Sirenen. In einem Waldstück bei Drögenbostel war aus unbekannten Gründen ein Feuer ausgebrochen. Die Wehren aus Jeddingen, Schwitschen, Hiddingen und Visselhövede waren mit 38 Mann im Einsatz. Auch dort gestaltete sich der Löschwassereinsatz wegen des abgelegenen Geländes schwierig.

Abschnittsleiter Jürgen Runge (r.) überwacht die Nachlöscharbeiten am Bahndamm 500 Meter vor der Kreisgrenze. 

Die Feuerwehren bitten aktuell darum, auf keinen Fall Zigarettenkippen einfach achtlos wegzuschnippen oder gar im Wald ein offenes Feuer zu entfachen. Die Waldbrandgefahr sei zurzeit extrem hoch.

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