Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Planung gibt grünes Licht / Zunächst für zwei Jahre

Landschaftswarte für den Landkreis

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13 Landschaftswarte sollen die Natur im Kreis im Blick behalten.

Rotenburg - Es sieht danach aus, als sollte das Thema „Bildung einer Landschaftswacht“ schon bald vom Tisch sein: In seiner Sitzung im Rotenburger Kreishaus gab der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Planung gestern Nachmittag grünes Licht für die Einsetzung von 13 Landschaftswarten im Landkreis Rotenburg. Letztendlich wird der Kreistag am 10. Juli darüber entscheiden.

Grundlage für die gestrige Empfehlung war eine öffentliche Anhörung, denn im Vorfeld hatte es zum Teil hitzige Debatten gegeben. Zwar ist es inzwischen ruhiger geworden, aber dennoch gab es auch im Fachausschuss noch einigen Diskussionsbedarf. Da war vor allem die Frage, auf welcher Grundlage der Kreisausschuss die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Naturschutzbehörde einsetzen soll. Die Verwaltung hatte eine Anhörung der jeweiligen Samt- und Einheitsgemeinden vorgeschlagen und wollte diesen sowie der Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände ein Vorschlagsrecht einräumen. Die CDU hatte eigentlich auf ein erforderliches Einvernehmen bei der Auswahl der Kandidaten gesetzt – und Volker Kullik (SPD), Vorsitzender des Ausschusses, hatte lediglich für ein Vorschlagsrecht plädiert. Der Erste Kreisrat Torsten Lühring bezeichnete mit Anhörung einen Vorgang, bei dem die Gemeinden und auch die Naturschutzverbände erfahren sollten, wer jeweils vorgeschlagen worden ist, um sich darauf äußern zu können. Genau so, soll es im Prinzip laufen – zunächst für zwei Jahre, wie es im Ausschuss hieß.

Volker Kullik hatte zum Beschlussvorschlag der Verwaltung einen Änderungsantrag formuliert. Davon ist unter dem Strich nicht mehr viel übrig geblieben. So strich der Ausschuss beispielsweise den von ihm vorgeschlagenen Hinweis, dass die Landschaftswarte nicht an fachliche Weisungen gebunden sind. Kein Problem auch für Kullik, wie er erklärte.

Im Zuge der einstimmigen Empfehlung, diese Landschaftswarte einzusetzen, befasste sich der Ausschuss zugleich auch mit dem Tätigkeitsrahmen der Mitarbeiter.

Dazu hatte Kullik ebenfalls einen Änderungsantrag präsentiert – eine Version, bei der er einige von der Verwaltung vorgeschlagene Punkte gestrichen hat. Im Kern geht es um die Überwachung von Schutzgebieten, also um die Überwachung geschützter Teile von Natur und Landschaft, wie es Kullik formuliert wissen wollte. Einen großen Raum nimmt auch der Artenschutz ein – da geht es beispielsweise um die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben oder auch um das Hinwirken auf Einhaltung von Grenzen an Wegeseitenrändern. Eine Mitwirkung bei der Kontrolle von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sowie bei der Überprüfung von vertraglich vereinbarten Pflegemaßnahmen gehört ebenfalls dazu.

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